Das Leitungsteam der Pitschöler-Freizeit 2004  
präsentiert:
H
ofgeflüster  
2004
HERZLICH WILLKOMMEN AUF DEM 
PITSCHÖLER HOF
BEI DER 
KSJ – STADTGRUPPE
PADERBORN
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MANCHMAL,
SELTEN,
ABER ES KOMMT VOR,
WENN STILLE EINGEKEHRT IST,
KÖNNT IHR ES 
RUND UM DEN PITSCHÖLER HOF
FLÜSTERN HÖREN:
HOFGEFLÜSTER
Wir haben versucht,
es für euch einzufangen,
um euch einen
exquisiten, aber eigentlich 
unbeschreiblichen Vorgeschmack
auf unsere Zeit
am Pitschöler
zu bieten.
ABER:
HINTER`M HORIZONT
GEHT’S ERST RICHTIG LOS !
Das flüstern euch : 
Andrea, Eva, Hannes, Philipp, Teresa und Tobi.
 
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Adresse des Pitschöler Hofes, die;
Schönblickweg 11
I-39056 Welschnofen
Südtirol / Italien
 
Almöi, der;
Der bärtige Bergbewohner hat einen eigenbrötlerischen liebenswerten Char-
akter. Er verbringt seinen Sommer auf der Alm in Gesellschaft von Ziegen,
Kühen und Schafen. Der Förster vom Silberwald besucht ihn bisweilen.
Heutige Zeitgenossen begegnen ihm selten, es sei denn, man sieht ihn im
Fernsehen für Süßes werben.
Andrea, die;
Wenn Andrea nicht gerade ghanaischen Frauen
das Nähen beibringt, studiert sie im fast ebenso
weit entfernten Bayreuth Geographie. Deshalb ist
sie auch bestens mit den verschiedenen Gesteins-
formen der Dolomiten vertraut und erkraxelt
mühelos  Berg um Berg. Am Hof ist sie fürs
Taschengeld und Material zuständig und wird
dann hoffentlich auch das ein oder andere Mal
zur Gitarre greifen und mit Philipp unseren
schiefen Gesang am Lagerfeuer begleiten. Vielle-
icht ja auch zum Lieblingssong der letzten Freizeit
„I like the flowers“…  
Ausrüstung, die;
Aus jahrzehntelanger Erfahrung aus Freizeiten auf dem Pitschöler Hof 
empfehlen wir, sich eher früher als später Gedanken darüber zu machen, 
was man zum Leben braucht:
Ausrüstungsliste, die;
Zu den normalen Sachen die man so mit in den Urlaub nimmt, kommen bei
einer Ferienfreizeit in den Bergen noch ein paar sehr wichtige Dinge: Wan-
derschuhe, dicke Socken, Rucksack, Wasserflasche, Regenjacke, Schlafsack,
Isomatte und so weiter. Damit nichts vergessen wird, verteilt das Leitung-
steam auf dem Vortreffen immer eine ausführliche Ausrüstungsliste. Die ist
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auch praktisch, um am Ende der Freizeit zu gucken, ob man auch alles
wieder mit nach Haus nimmt. Der Bus dreht nämlich nicht mehr um…
Bauchladen, der;
erfreut auch heute noch Grumi, Leiter und Toni in gleicher Weise. Die Kultur
der Dumping Preise hat in den letzten Jahren ebenso wenig gelitten, wie der
Mut, Perversionen einzukaufen. Als Renner des Sortiments hat sich Schoki
erwiesen, während man mit Vivil garantiert den Ladenhüter einkauft. Aber
das Unternehmen Bauchladen expandiert. Öffnete doch unter Joes Regie
erstmals ein Bauchladen auf der Latemarspitze. Auch der Servicecharakter
des Bauchladens ist stark ausgebaut worden... Man schrieb das Jahr 1994:
Küche um 4.15 des Morgens (!), drei Leiter erklären sich gegenseitig die Welt.
Plötzlich ein leises, höfliches Klopfen an der Küchentür. Ein „Herein” aus der
Küche. Andre T., damals noch Grumi, öffnete die Tür und fragte:” Macht der
Bauchladen bald auf?” Verwunderung. Keine Reaktion aus der Küche.
Darauf Andre: „Ich habe Hunger.” Wer also noch keine T-Aktie besitzt, hat
die Möglichkeit, sich an der offenen „Bauchladenbörse“ zu beteiligen, die
Nachfrage bestimmt das Angebot und den Preis!
Berg, der;
Der Berg ruft. Ja, er kann wirklich rufen! Wenn der
Ruf stark genug ist, erreicht uns sein Verlangen
den Gipfel zu erklimmen auch im fernen Pader-
born. So muss man einfach losgehen, auch wenn
der Weg beschwerlich ist und man selber eher faul.
Aber der Berg ruft und so gibt es kein Halten, bis
man auf der Gipfelspitze angekommen ist und auf
Poppekanzel oder dem Latemar steht. Aber es ist
fast genauso toll, auf dem Klo zu sitzen und sich
die Berge von unten anzugucken.
Bus, der;
Kurzform von Omnibus, eine etwas langgezogene
Version eines Automobils mit 50 Sitzplätzen und einem Fahrersitz. Ein Bus
dient zur Beförderung von Personen im öffentlichen Nahverkehr oder, wie in
unserem Falle, als Überlandbus von Paderborn zum Pitschöler Hof. Es
empfiehlt sich, den Abfahrtsplänen und Ankunftszeiten mehr als einen Blick
zu widmen:
Abfahrt der Pitschöler-Freizeit :
29. Juli 2004 um 21 Uhr auf dem Parkplatz Rathenaustraße
(gegenüber dem Bahnhof)
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Ankunft der Pitschöler-Freizeit in Paderborn:
13. August 2004 gegen 21 Uhr  Parkplatz Rathenaustraße
Ob wir gut angekommen sind, die genaue Ankunft in Paderborn, oder was
sonst noch so abgeht, kann man bei Familie Walter erfahren (Telefon: 05258
/ 61222). Täglich zwischen 18 und 20 Uhr.
Chaos, das;
Tritt unweigerlich in einer Freizeit auf, und ist stets für eine Überraschung
gut. Zuerst herrscht ein großes Tohuwabohu auf dem Pitschöler, aber mit
der Zeit sortiert sich das ganze drunter und drüber und nimmt teilweise lie-
benswerten bis ätzenden Charakter an. Die Methode der Chaosforschung ist
dabei der Versuch, gemeinsam Sinn in die Sache zu bringen.
Dieter, der;
..kommt vom Nachbarhof und kennt die Freizeiten, seit er als Kuhhirte die
Herde immer am Pitschöler vorbei trieb. Mittlerweile ist
er auf seinem Hof selbst sein Juniorchef. Wie informi-
erte Kreise wissen, sausen ihm die Heustapel und Erd-
beeren um die Ohren und er hat mächtig viel zu tun.
Wenn er dann nach einem lieben langen Tagewerk auf
dem Schönblickweg nach Hause gondelt, macht er
beim Pitschöler bisweilen einen kleinen Box-
enaufenthalt. Der kann auch länger oder später wer-
den. Gilt wegen seiner guten Laune als echter
Südtiroler & Charmeur.
Doko, das;
Kurzform für Doppelkopf. Es ist ein traditionelles Kartenspiel für die Zocker
in der KSJ und am Pitschöler. Die Nächte werden zu Tagen gemacht oder
umgekehrt, und wer es noch nicht kann, der erhält einen Schnellkurs:
Herz 10 = Dulle, dann alle Damen, Buben, Karos......
Dolomiten, die;
Mächtiges Gebirgsmassiv in Südtirol, an dessen Fuße der Pitschöler liegt.
Bestehend aus Calcium-Magnesiumcarbonat (dem sogenannten Dolomit).
Auf dem höchsten Gipfel der Dolomiten, der Marmolata, befindet sich ein
Rehabilitationsgletscher für in die Jahre gekommene Yetis. In diesen
Gefilden hält sich auch der Aberglaube: Reinhold Messner gebe es wirklich,
eisern fest.
Nähere Informationen beim Fremdenverkehrsverein in Bozen.
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Dreieck, das;
Eigentlich eine geometrische Bezeichnung aus der Mathematik, die wir in
den Sommerferien aber in den Schulen gelassen haben. Nein, in unserem
Fall handelt es sich um die Weggabelung zwischen Moseralm und Meierei-
Pitschöler, die seit alters her Dreieck genannt wird. Hier muss man scheiden,
kommt aber auch an.
Dusche, die; 
Wird vom Pitschöler Hof gesprochen, so werden liebend gerne Anekdoten von
den Duschenabenteuern erzählt, da die Dusche die wichtigste Institution
nach einer schweißtreibenden Wanderung am Pitschi ist. Aus diesem Grund
wird die Duschanlage penibel sauber gehalten und wird morgens, nachmit-
tags und abends gründlich gesäubert. Die Dusche selber befindet sich vor
dem Haus, neben der Waschstelle und spuckt zu manchem Grumi- und Leit-
erschrecken oftmals  viel zu kaltes Wasser aus. Halt, das ist nicht ganz rich-
tig: Wenn nämlich die Sonne auf den Pitschi scheint, so wird das Wasser,
welches sich gerade im Schlauch befindet, auf angenehme 30 Grad C. aufge-
heizt, so  dass die ersten zwei Duschwilligen eine warme Portion Wasser
abbekommen. Will man demnach eine warme Dusche haben, so muss man
halt nur schneller als alle anderen sein oder zu zeitlich günstigen Zeiten dus-
chen (s. Kochteam, das). Aus diesem Grund hat sich auch dem Pitschi ein
Duschensport entwickelt, bei dem nach einer anstrengenden Wanderung
noch einmal die letzten Kraftreserven aktiviert werden, um bloß eher als sein
Nachbar an der Waschstelle anzukommen. 
Dies ist ein Aufruf an alle Duschenrenner: Mal ehrlich, was gibt es besseres
als sich nach der Wanderung den Staub vom Körper zu waschen und sich
die pure Erfrischung in Form einer
kalten Dusche zu holen??? 
Ist man aber erst einmal unter der
Dusche, so kann man sich ganz
entspannt dem Motto hingeben: „ Hier
wage ich es, ich selbst zu sein und
nicht der Mensch, den du haben
willst.”
Eggental, das;
Dieses wunderschöne landstypische Tal muss man einfach gesehen und
erlebt haben. Es gehört zu einer Pitschöler Freizeit dazu, genauso wie die
alltägliche Morgenrunde mit dem anschließenden Frühstück. Das Tal liegt
vor der bekannten `Karer-Pass-Straße` und bereitet selbst den Busfahrern
alljährlich große Freude. Doch diese können die außergewöhnliche Land-
schaft nicht in dem Maße genießen, wie wir Insassen es tun. Beim Passieren
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scheint die Felswand ebenso greifbar nah wie zur anderen Seite der Egge-
bach. Man empfiehlt allerdings einige Brechtüten in der Tasche zu haben, da
einem trotz aller landschaftlichen Bewunderung und Schönheit mal übel
werden kann.
 
Essen, das;
wird von den Köchen liebevoll zubereitet und verschwindet meist hastig in
den Bäuchen von hungrigen Leitern und Grumis. Ab und zu sollte man aber
nicht vergessen, den Köchen ein lie-
bes Lächeln zu zuwerfen, um sich für
das delikate Essen zu bedanken (und
nicht etwa, um das nächste Mal eine
noch größere Portion zu bekom-
men). Als Betthupferl kann man sich
dann noch zusätzlich am Bauchladen verköstigen.  
Eva, die; 
Fragen zur Tier- und Pflanzenwelt in den Dolomiten werden
von Eva beantwortet. Dafür studiert sie nämlich in Göttingen
Biologie. Am Hof  ist sie auch kein Neuling sondern fährt seit
1993 hierher. Ihr Euch von ihr und Hannes am Pitschi mit
Süßem versorgen lassen. Außerdem ist sie mit Tee für alle
möglichen Wehwehchen verantwortlich!
Französich-AG, die;
On peut parler français avec les animateurs.
Freizeit, die;
Doppeldeutig schillernder Begriff, der eine angebotsfreie Zeit (Muße, Ruhe,
Faulenzen,...) und ein Grenzgebiet zur Langeweile umschreibt. Andererseits
ein Wort für eine zwei/dreiwöchige Expedition durch Raum (Berge) und Zeit
(Sommer).
Geld, das;
Für die Freizeiten haben wir bei der 
Bank für Kirche und Caritas im Erzbistum Paderborn (BLZ: 472 603 07)
ein Konto eingerichtet:
KSJ Stadtgruppe Paderborn
Stichwort: Südtirol 2003
Kto.: 17 351 802
320 _ plus 25 _ Taschengeld
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Wir bitten darum, die Teilnehmerbeiträge bis zum 10. Juli zu überweisen. 
Bitte geben Sie Ihren Namen und das Stichwort deutlich an.
Gipfelschokolade, die;
Der Gipfel des Bergwanderns ist sicherlich der Augenblick der höchsten
Genüsse, wenn man ruhig ins Tal herunterblickt, winzige Häuser und Men-
schen nur erahnen kann, den Wind und die Sonne auf der Haut spürt. Wer
kann in solchen Momenten der zartesten Versuchung da noch widerstehen?
Grumis, die;
… geben der Freizeit erst
den richtigen Pfiff. Sie
lassen die Leiter nach
ihrer Pfeife tanzen und
riskieren dabei einen
derben Anpfiff. Bis zum
Abpfiff bleibt allerdings
die Frage offen, wer aus
dem letzten Loch pfeift
und wer wem Flötentöne
beibringt.              
Grumis 2003
Grumipforte, die;
So nennt man das Küchenfenster Richtung Hörner und Klo. Da dem
gemeinen Grumi der Zugang zur Küche meist verwehrt bleibt, ist sie die
Nabelschnur zwischen Team und Grumis. Bei den Grumis ist die Grumip-
forte deshalb so beliebt, weil sich dort allerlei lautstarke Neuigkeiten aus
Top-Secret LeiterInnen-Runden erfahren lassen, die die Küche eigentlich
nicht verlassen sollten. LeiterInnen lieben die Grumipforte, weil man nachts
schnell hindurchschlüpfen kann, um den Weg zum Klo exorbitant zu
verkürzen. 
Gute-Nacht-Geschichte, die:
Von morgens früh - für Morgenmuffel viel zu zeitig - bis kurz vor Mitternacht,
stürzen unzählige Eindrücke und Einfälle auf einem zu. Die Gedanken wir-
beln in den Köpfen umher, verdrehen sie. Um Ruhe zu finden, lassen
manche Schäfchen übern Zaun zu hüpfen, gefolgt von ganzen Schafherden.
Und wie viel schöner ist es doch, sich auf dem Dachboden lang auszus-
trecken, das Licht zu löschen und sich eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen
zu lassen. Sanft in den Schlaf hinüber zu gleiten, dem Platschen der Regen-
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tropfen zu lauschen (gelegentlich) oder ein halblautes Schnarchen von links
(öfter).
Hannes, der;
Wer sich gerne mal verläuft (Grumis in die
Meierei), der muss sich an Hannes wenden. Der
ist nämlich Pfadfinder und als solcher prädesti-
niert uns alle auf dem richtigen Weg zu führen.
Neben seinem ehrenamtlichen Engagement bei
den Pfadfindern in Elsen besucht er die 12 auf
der Gesamtschule Elsen, und kann am Pitschi
noch mal ein bisschen Kraft schöpfen, bevor es
dann nächstes Jahr mit dem Abi ernst wird.
Hof, der;
Die Zauberformel, die die KSJ-Stadtgruppe Paderborn zusammenhält,
besteht aus einem einzigen, schlichten Wort: Pitschöler. Wie es nun einmal
bei magischen Dingen ist, lassen sie sich schlecht in Worte fassen. Am einf-
achsten ist noch zu erklären, dass der Pitschöler ein urgemütlicher Berg-
bauernhof in den Südtiroler Dolomiten ist, der eingebettet von den
Gebirgszügen des Latemar und des Rosengartens das Ziel von KSJ-Freizeiten
seit nun 25 Jahren in den Sommerferien ist. Begonnen hat alles damit, dass
Josef Kröger, seines Zeichens Gruppenkaplan und Religionslehrer am Reis-
mann, mit dem Pitschöler-Toni wettete und gewann. Beide können (oder wol-
len) sich nicht mehr an den Wettgegenstand erinnern. Aber seitdem fährt die
KSJ zum Pitschöler.
Handy, das;
Es ist ratsam, keine Handies mit zum Pitschöler zu nehmen, da in den letz-
ten Jahren in der Umgebung immer wieder ein herumstreunender Fuchs
und Tiger gesehen wurden. Laut Berichten von Toni soll es bereits vorgekom-
men sein, dass Touristen oder auch Besucher vom Pitschöler, die mit einem
Handy telefonierten, von den beiden Tieren währenddessen angefallen wur-
den. Es wird daher vermutet, dass dieses Mittel zur mobilen Kommunikation
bei den Tieren eine Allergische Reaktion hervorruft, die schließlich zu diesen
Angriffen auf Menschen führen. Ausgenommen von solchen Angriffen der
beiden Tiere sind erfahrungsgemäß Toni und sein Bruder Peter, die ein
Heimrecht aufweisen können, sowie die Leiterinnen der Freizeit, da diese
dem Fuchs und dem Tiger nicht selten als „Maulstopfer“ dienen.
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Homepage, die;
Zu Deutsch: Heimseite. Streng genommen die erste Seite eines Interne-
tauftritts oder die Internetseite einer Person. Für uns:  zusammengehörige
Informationen, erreichbar über die Daten-autobahn. Das KSJ-Bundesamt
hat eine: 
www.ksj.de
, aber die Stadtgruppe Paderborn hat zum Thema
Pitschöler auch einiges zu bieten: 
www.ksj-paderborn.de/pitschoeler.
 Viele
Fotos, einiges zu lesen, aktuelle Infos und einen Blick durch eine Webcam
auf den Rosengarten zum Beispiel. Der passwortgeschützte Leiterbereich
bleibt den Grumis verwehrt. Ein Grund mehr, die Karriereleiter zur
Leiterkarriere hinaufzusteigen.
Hugo, die Nummero I bis IV, 
hat einen dicken Bauch, weil er eigentlich eine ordinäre Thermokanne ist.
Wenn er ordentlich gefüllt wird, ist vornehmlich heiß dampfender Kaffee
drin. Hugo I hatte eine Hasenscharte und wurde aussortiert. Hugo II ereilte
ein ähnlich trauriges Schicksal. Hugo III wurde von der Köchin von der Tis-
chkante gestoßen und dabei irreparabel verletzt. Ob dies Totschlag, fahrläs-
sige Tötung oder Mord war, darüber entscheidet der Pitschöler-Gerichtshof
demnächst. 
Indiaka, das; 
Ein spaßiges Spiel, indem die Hände zu Federballschlägern werden, um den
altindianischen „Großen Federball“ durch die
Luft zu wirbeln und in der gegnerischen
Hälfte wie beim Volleyball auf dem Boden
möglichst dekorativ zu platzieren. Im Stadion
„Bella Vista - Schönblickweg“ finden unter
Beteiligung der weltbesten WettkämpferIn-
nen die Pitschi-World-Champion-Chips '03
statt. Dies ist ein Platz für hoffnungsvolle
Träumer, die auch einmal den heißbegehrten
Pott in den Händen halten wollen.
Interesse, das;
Entscheidend für das Gelingen unserer Freizeit. Die Wünsche pflegen -
ähnlich wie zu Weihnachten - in Erfüllung zu gehen. Da gibt es dann die
supertolle Neigungsgruppe, auf die man schon sein ganzes Leben gewartet
hat und klasse Angebote wie Spülen oder Klo putzen.
Knalltüte, die;
Kommt zwar gelegentlich Knall auf Fall, sollte aber keinesfalls mit einem
Destruktionstrieb seiner Verursacher gleichgesetzt werden. Vielmehr handelt
es sich bei dieser Wortkonstruktion um die legendäre Paderborner Stadt-
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gruppenzeitung der KSJ. Im Redaktionsteam munkelt man schon erwar-
tungsvoll von möglichem Nachwuchs. Interessierte jedenfalls sind dort
immer gern willkommen.
Kochteam, das; 
Josi und Anna sind für die Gourmets und Gour-
mants  unter den Grumis zuständig. Der normale
Grumi kann ihn gut über das Küchenfenster am
Balkon erreichen. Hier kann man dann hervor-
agend mit ihm über Essen, Berge und Grumi-
präsidenten fachsimpeln.
KSJ, die;
Kein Südtiroler Jugendreisebüro (KSJ), wie einige
Lästermäuler KSJ über-
setzen, sondern ein konkurrenzlos sinnvoller
Jugendverband, der eben einzig, nicht artig ist. Der
seit nun genau 25(!) Jahren Freizeiten auf den
Pitschöler Hof schickt, der mit der Knalltüte eine
aufmüpfige amüsante Stadtgruppenzeitung sein Eigen
nennt, und am Freitag nach dem Elternabend, zwei
Plakatwände direkt an der Papamobilrennstrecke mit
der Forderung nach Frauenpriestertum an- und aus-
malt. Kurz gesagt: in der KSJ existieren viele wahrlich
witzige Wesen, Unwesen treibend, die die Welt auf den Kopf stellen und Hori-
zonte überspringen...
Kontaktadresse, die;
Hier kann man erfahren, wie die Freizeit in Südtirol angekommen ist.
Während der Freizeit haben sie hier die Möglichkeit stets zwischen 18 und 20
Uhr zu erfahren, wie sich das Gruppen- und Freizeitleben in Südtirol
gestaltet. Über die ungefähre Zeit bei der Rückkehr der Freizeit können sie
sich am 20. August ab 18 Uhr ebenfalls informieren.
Familie Walter Tel: 0 52 51/ 61222
  
Küchenkabinett, das;
tagt nachts in der Küche des Pitschölers. Die handverlesene Teilnehmerliste
besteht zur frühen Morgenstunde aus jenen hartgesottenen Elementen, die
des Redens über Laurin und seiner Welt nicht müde werden und sich verpfli-
chtet fühlen, den Sumpf der alkoholischen Getränke höchst selbst staub-
trocken zu legen. Wurde in den Achtzigern noch engagiert über
Friedenspolitik gestritten, so ist die Generation der Neuziger eher pragmatis-
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cher und fällen ihren eigenen Doppelbeschluss. Wie das „Atomwaffenfreie
Zone” Schild am Karerpass zu entwenden. Kurzer Tip: Kreuzschlitz.
Kult, der;
Kult ist in der KSJ die etwas ketzerische Kurzformel für die „religiösen Ele-
mente“: Messen, Morgen- und Abendrunden, Agapefeiern, oder einfach nur
nette Liederabende (am Lagerfeuer?).
Die KSJ ist ein Ort, wo man die Möglichkeit hat, mit anderen den Glauben zu
leben und dies nicht in stark vorgeschriebener Form sondern frei und offen
für Experimente. Das heißt nicht, dass man als Leiter oder Grumi unbedingt
furchtbar gläubig sein muss. Ganz im Gegenteil. Die kritische Sicht von
„glauben” und Kirche ist wichtig. Aber in der Freizeit sollte man doch die
Bereitschaft mitbringen, sich auf Kultelemente einzulassen und sie nicht von
vornherein abzulehnen.
Latemar, der;
Der Gebirgszug lässt sich ausgezeichnet vom Balkon oder Klo anschauen.
Besonders beeindruckend erscheint er im Abendrot und bei Vollmond. Wahr-
lich ein Naturschauspiel, das seines Gleichen sucht. 
Das Latemar hat zwei Gipfel, wobei witzigerweise die östliche Spitze zwar
höher ist, die westliche aber das Privileg des Gipfelkreuzes besitzt. Dort in
2798 Meter Höhe endet die Königsetappe jeder Pitschölerfreizeit.
Lutz’ens Peter, der; 
ist der jüngste Bruder von Toni. Manche Küchenbe-
sucher behaupten allerdings, dass Peter nur der
Zweitjüngste sei, weil er den Schalk im Nacken habe.
Wie Toni ist auch er ein genialer Mechaniker. Weil er
seinem Bruder aber nicht Konkurrenz machen wollte,
verdient er sich seine Brötchen in der nahe gelegenen
Provinzhauptstadt Bozen bei einem avantgardistischen
Automobilkonzern.  „Nichts bewegt sie so wie ein Cit-
roën.“ 
Unter der Motorhaube seines Turbovehikels steckt ein
Autopilot. Immer wenn dieser aktiviert wird, kennt der
Citroën die Route zum Pitschöler oder Pizza-Hermann von selbst.  So kann er
seinen Bruder bei der notwendigen Beaufsichtigung der Leiterei unter-
stützen. 
MdPs, die
frei übersetzt: Mitglieder des Pitschölerparlaments. Das sind alle Grumis. Die
Jungparlamentarier versuchen eine Pitschölerpräsidentin samt Präsidenten
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und Vize ins Amt zu katapultieren, um in der LeiterInnenrunde ureigenste
Grumiinteressen durchzusetzen. Wenn die Grumis clever sind, wird der
kleine demokratische Finger der Pitschölerverfassung als revolutionäre Hand
gedeutet. Nach der Erstürmung der Küche, wird der LeiterInnenpöbel ins
Exil (in die Meierei?) geschickt. Besonders flegelhafte LeiterInnen werden der
Guillotine übergeben. Anleitung siehe Revolutionsbuch.
Miniwanderfreizeit, die;
Für 2 oder 3 Tage mal etwas anderes als den Hof sehen. Mit Rucksack, Zelt,
Schlafsack, Isomatte und Verpflegung tapern wir mit einigen fitten und
fröhlichen Grumis durch das Latemar- oder Rosengartengebiet und erleben
die Natur auf eine andere angenehme Art und Weise.
Musik, die;
Mit Musik geht alles besser. Bringt ruhig eure Instrumente mit, zwecks
Gründung einer intergalaktischen Hofband zur musikalischen Untermalung
der Sensationen und Schauspiele rund um den Pitschöler Hof. Alles, was
kleiner als ein Klavier und größer als eine Triangel ist, läßt sich nach
Südtirol transportieren.
Neigungsgruppe, die;
hat nichts mit, wie in Bergen öfter vorkommenden Phänomenen wie Steigung
und Gefälle zu tun, sondern mit Spiel, Spaß & Spannung: Bumerang-Bau,
Batiken, Theater, Doko sind nur einige Beispiele dieses Genres. Der Phanta-
sie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Neigungsgruppe deshalb, weil es eben
nicht nur ein Angebot zu der Zeit gibt, sondern mehrere, so dass man die
Qual der Wahl hat. Beispielsweise zwischen Lagerfahne malen oder Cara-
bande-Spielen oder ….
Olala - Erlebnis, das;
lässt sich leider nicht in Worte fassen oder schon jetzt vorhersagen, jeden-
falls wird es durch und in der Freizeit geprägt. Deshalb: Abwarten und Tee
trinken.
Phantasie, die
ist das Wichtigste überhaupt. Läßt sich aus einer phantastischen Freizeit
nicht wegdenken. Scheinbar grenzenlos sind ihre Möglichkeiten, es sei denn,
die Nachtruhe lässt sie vorübergehend einschlafen.
Philipp, der;
Der Mann der Tat. Philipp ist der kreative Kopf der Leiterbande. Wenn er
nicht gerade mit seiner Band auf Tour ist oder sich mit Groupies bei einer
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Tasse Kaffee verquatscht, macht er aus Gold Stroh.
In den Ressorts Material und Finanzen fühlt er sich
pudelwohl und sorgt dort nur gelegentlich für Chaos,
welches er aber immer auf erstaunlich geniale Weise
noch überblickt. 
Pitschöler-Welt, die;
Warum KSJ’lerInnen nun ein Vierteljahrhundert
Sommer für Sommer auf den Pitschöler fahren und
warum KSJ-Leitungsteams die Freizeiten organi-
sieren, lässt sich vielleicht so auf eine kurze Antwort
bringen. Frei  nach dem Motto: es wird immer
komplizierter, einfach zu leben! Uns geht es schlicht darum, mit den Grumis
auf dem Pitschöler „einfach zu leben“.
- Leben auf einem Bergbauernhof bedeutet, auf die Natur ganz anders
angewiesen zu sein, vielleicht auch den Naturgewalten viel näher ausgeliefert
zu sein, als wir Stadtbewohner / Flachlandtiroler denken. So wunderten sich
die Leute immer wieder, dass nach Gewittern der Strom ausfiel.
- Leben auf dem Pitschöler macht aber auch deutlich, wie überflüssig
manche alltäglichen Gewohnheiten in punkto Konsum und Luxus plötzlich
sein können. So existiert am Hof kein Fernseher, keine Mikrowelle kein Com-
puter. 
- Andererseits „entdecken“ Grumis so eigene kreative Kräfte. So hat es einen
Kunstwettbewerb gegeben, wo vier Kleingruppen „Loeb“ gestalten sollten. (Sie
wissen nicht, wer oder was `Loeb` ist? Die LeiterInnen übrigens auch nicht.)
Zwei Mobiles, eine rauchende Puppe und ein in Müllsäcken, Rasierschaum
und Alu gewandeter Grumi als Ergebnis zeigte, dass wenn sie herausge-
fordert werden, Grumis mit ihrer Phantasie spielen / wuchern können.
- Damit ist das letzte Stichwort für die Ziele und Hintergründe der Freizeit
gefallen: eigenverantwortliches Handeln. Dahinter steckt einerseits der Ver-
such nicht hierarchisch, autoritär oder pädagogisierend den Grumis zu
begegnen, sondern partnerschaftlich. So mussten die LeiterInnen ebenso
spülen, fegen, usw. wie die Grumis. Andererseits haben wir ihnen möglichst
Spielraum gelassen, selbst das Hofleben zu regeln.
Die Frage nach dem Nutzen der Freizeit? Natürlich ist nach drei Wochen
Pitschöler keine ökologisch - alternative Wende zu erwarten. Aber die Grumis
haben bemerkt, dass es sich auch anders leben läßt. Die LeiterInnen übri-
gens auch. Aber was am meisten zählt: wir haben unheimlich viel Spaß
miteinander gehabt.
Poolen, das;
Hat nix mit einem Stock zu tun, den man auf grünem Filz hinter eine weiße
Kugel stößt. Vielmehr mit dem Pool, den mal als gut betuchte Person im Gar-
ten hat. Da wir so was am Pitschi nicht haben, gehen die Mutigen runter
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zum Bach und lassen sich zwecks Erfrischung das eiskalte Wasser auf den
Rücken prasseln. Held/in ist, wer’s am längsten aushält ohne festzufrieren…
Quelle, die;
Quellen gibt es in Südtirol überall und Gott
sei Dank sind sie noch nicht von der welt-
weiten Umweltverschmutzung erfaßt, so
dass wir auf allen Bergtouren uns an jeder
Quelle laben können.
Raseldaseldöh, der/die/das;
ist irgendwo auf dem Hof versteckt und wer
es innerhalb der ersten achtundvierzig Stunden entdeckt und er/sie/es dem
Leitungsteam übergibt - tot oder lebendig - kassiert das Kopfgeld. Teilneh-
men kann jeder, der glaubt eine Spürnase zu besitzen. Das Leitungsteam ist
dabei ausgenommen.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Jeglicher Bestechungsversuch wird vor
einem ordentlichen Gericht zur Anklage gestellt. 
Ressort, das;
wird immer wieder fälschlicherweise mit „Ressourcen“ verwechselt. Die Res-
sorts sind die speziellen Aufgaben, die jeder aus dem Leitungsteam hat. Als
da wären:
Bauchladen
: Verantwortlich für das leibliche Wohl der Grumis außerhalb der
Essenszeiten.
Finanzen:
 Verantwortlich fürs Geld und alles was damit zusammenhängt.
Sani
: Verantwortlich für Gesundheit & Krankheit. Jedes Wehwehchen wird
gebührend beachtet! 
Haus & Hof
: Verantwortlich für kleinere Reparaturen jeder Art.
Kult
: siehe Kult !
Müll:
 Verantwortlich für Mülltrennung und Entsorgung. Dazu gibt’s dann
auch noch eine Einführung !
Mat
: Verantwortlich für das Material, welches normalerweise im Material-
raum verweilt. Für die Ausgabe von Spielen, Papier etc. sind die Mat-Leit-
erInnen Eure Ansprechpartner !
Rosengarten, der;
Damit ist nicht etwa des Nachbarn sorg-
sam gehegtes Blumenbeet gemeint,
sondern der Ort eines Fluches. Vor langer,
langer zeit soll unter den Dolomitenfelsen
ein Zwergenkönig namens Laurin regiert
haben. Der verguckte sich dann in die
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Tochter von Dietrich von Bern und verschleppte sie. Der Brautraub blieb
natürlich nicht unbemerkt und Dietrich bekam einen Tip doch mal beim
Rosengarten vorbeizuschauen. Es kam dann zu einem Showdown unter der
Rotwand und nachdem Laurin seinen magischen Gürtel verloren hatte, hatte
er nichts mehr zu bestellen, so dass er gefangen genommen werden konnte.
Als er sich das letzte Mal umschaute und den Rosengarten leuchten sah, ver-
fluchte er die Berge und sprach: Weder am Tage, noch in der Nacht, sollten
sie jemals wieder leuchten. Glücklicherweise vergaß er in seinem Zorn die
Dämmerung, so dass wir noch heute das Alpenglühen in vollen Zügen
genießen können, was kein Märchen ist, trotzdem aber sagenhaft.
Sahnehäubchen, das; 
alles andere als bittere Pillen, denn sie versüßen das Leben, sind aber nicht
im Bauchladen käuflich zu erwerben und bleiben bis zum günstigsten
Moment in der Freizeit ein wohlgehütetes Geheimnis.
Senf, der löwensenfige (u. von Joe empfohlene); 
Dieser merkwürdige mittelscharfe Senf ist zum Fenster rausgeschmissenes
Geld, weil er keine Tränen in die Augen treibt, wenn man ihn nicht gerade
daumendick auf Würstel, Grünkernfrikadellen oder Stinkekäse schmiert.
Deshalb empfehle ich: den guten Löwensenf „extra krass“. 
Ansonsten soll ich – sagt Tobi – meinen Senf & Segen zur Freizeit dazugeben.
Mache ich natürlich gerne, weil ich einige der schönsten Stunden in der
Küche, auf der Raucherbank oder auf dem Dachboden  erlebt habe 
Auf dem Pitschöler habt ihr die Chance, wunderbare Entdeckungen (Ä wie
die Welt von oben aussieht oder Gott tagtäglich auf uns runterguckt“) und
Erfindungen (Ä „Popenquetsche“),  Spekulationsgewinne (Ä „Bauchladen-
Discountpreise auf dem östlichen Latemargipfel“) zu machen.  Nutzt die
Chance, mitten in der Natur, jenseits des Konsumterrors und eurer Alltag-
swelt in der Freizeit euch selbst auf die Spur zu kommen.  Gilt auch für die
hochlöbliche Leiterei. 
Als Uraltleiter & als Bundesleiter meine ich ja, dass Grumis Mitverantwor-
tung für die Freizeit haben und auch bekommen müssen.  Mich verschlug es
letztes  Jahr ins Wattenmeer und Ijsselmeer, wo fast 5oo KSJ’lerInnen bei der
Summersail’o2 auf zwanzig Segelschiffen durch
Wind & Wetter kreuzten und die holländischen
Hoheitsgewässer unsicher machten. Das funk-
tioniert nur, wenn alle bei Wendemanövern
anpacken, die Segel hochzuzieh’n oder klar
Schiff machen. Diesen gleichen Teamspirit wün-
sche ich euch. 
Seraphim Pümpel, der;
Inzwischen in Ehren pensionierter Schuhmachermeister. Er hatte seine
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Werkstatt an der alten Brennerstraße. Weil er auf so einen klangvollen
Namen hörte, nennen schon Generationen von Grumis und Leitern den ehe-
maligen Kräutergarten hinter dem Pitschöler „Seraphim Pümpel“. Vor einem
eindrucksvollen Naturpanorama lassen sich dort Lagerfeuer, Gottesdienste
und vieles mehr feiern. 
Südtirol, das;
Wehe dem, der einen Südtiroler
einen Italiener nennt. Den holt der
böse Watz, weil Südtirol früher zum
Habsburger Reich gehört hat und
nach dem ersten Weltkrieg als
Kriegsbeute den Italienern zuge-
sprochen wurde, ohne dass die
Südtiroler Bevölkerung gefragt
wurde. In den sechziger Jahren
haben sich einige als Befreiung-
skämpfer gefühlt, bomben geschmissen und Strommasten gesprengt.
Heutzutage vertragen sich im Großen und Ganzen die 60% Deutschen und
die latinische Minderheit von ca. 2% mit den restlichen Italienern. Übrigens:
Am Karerpass verläuft die Sprach- und Provinzgrenze und beginnt die atom-
waffenfreie Zone! 
Tabasco, das & Sambal Oelek, das & Pep(p)eroni, die:
Wurden auf dem Pitschöler Hof häufig eingesetzt, um herauszufinden, wer
die schärfste Zunge auf dem Hof hat. Den Grumirekord hält ein gewisser
Hagen H., der einen ganzen Löffel Tabasco ohne mit der Wimper zu zucken,
schluckte. Über Neben- und Nachwirkungen ist im Anschluß nichts an die
Öffentlichkeit gedrungen. Joe tränkte 1994 eine an sich, nicht üble Pizza-
sauce derartig mit Tabasco, dass die überraschende, aber ungewollte Effekte
auf die Krankheitsfälle der Freizeit hatte. Befreit die Atemwege, fördert die
Verdauung. 
Tagesleitung, die;
haben zwei LeiterInnen und moderieren kreuz und quer
durch den Tag und sollen nach eigenem Ermessen
unmißverständlich den Tagesablauf auf dem Tagesplan
schriftlich fixieren. Sie wirken sowohl als Plan-
wirtschaftlerInnen wie auch als ChaosforscherInnen.
Tee, die;
Ist die gute Seele vom Pitschölerhof. Nach ihrem letztjäh-
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rigen Leitungsdebüt fährt sie dieses Jahr mit der Erfahrung eines alten
Hasen mit, kann Philipp und Hannes beim Mat über die Schulter gucken
und das Leitungsteam strammstehen lassen, wenn es mal nötig ist. Wenn sie
mal nicht zum Pitschöler fährt, büffelt die Upsprungerin noch für die Schule. 
Theater, das;
Gibt es auch in der Freizeit. Ansonsten ist Theater ein Freiraum, um machen
zu können, was man will, und dann zu behaupten, es sei Kunst.
Tobi, der; 
Finanzgenie, Computerspezialist, Ruhepol, Kurgast,
lachender Löwe…. Tobi Deimeke hat tausend Namen
und im Sommer den Pitschöler als zuhause, auf den
er seit Jahren fährt. Vor allem hat er sich wieder
komplett ins Zeug gelegt um die diesjährige Freizeit
ins Laufen zu bekommen.
Grumis aufgepasst: hinter der unauffälligen  Fas-
sade  des Kurgastes lauert ein lachender Löwe, dem
es letztes Jahr einige Teilnehmer zu verdanken hatten
ihre Hausschuhe vom Dach runterzufischen.
Toni Lutz, der;
Besitzer eines der schönsten Bergbauernhöfe und wie
die Sage zu berichten weiß, der Wettpate von Josef
Kröger. Seitdem seine Tante gestorben war,
bewirtschaftete Toni den Hof allein. 
Das Leben eines Junggesellen zu beschreiben, ist
nicht leicht. Im Winter räumt er mit seinem stärksten
Trecker Schnee oder sitzt in einem Lifthäuschen und
schaut zu, wie die Touristen versuchen, Ski zu
fahren. Sommertags findet man ihn mit seinen
Brüdern bei der Heuernte. Außerdem wartet er die
Geräte bei der freiwilligen Feuerwehr. Das kommt
nicht von ungefähr, denn Toni ist ein technisches
Genie - das behaupten die Experten, die sich auf diesem Gebiet auskennen.
Aber vielleicht streichen wir das alles und begnügen uns damit, zu
schreiben, dass Toni einer der liebenswertesten Menschen ist und es faust-
dick hinter den Ohren hat. Und das ist keineswegs übertrieben. Aber das
werdet ihr selbst merken, wenn ihr ihn kennenlernt. 
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Verantwortung, die;
tragen nicht nur die Leiter, sondern ist Sache aller vernünftigen Menschen.
Je rücksichtsvoller wir miteinander umgehen, desto gelungener wird die
Freizeit. Das gilt nicht nur für das Lostreten und Schmeißen von Steinen im
Gebirge, sondern auch für das Vordrängeln beim Bauchladen. Merke: Der
eine trage des anderen Last. (aus der Bergpredigt, gilt übrigens auch für
Leiter!)
Wandern, das / Touren, die;
Berge gelten nicht nur als Kloattraktion oder als wild in der Gegend herum-
liegende Gesteinsmassen. So richtig versteht man ihren Sinn und ihre 
Faszination erst, wenn uns die Welt zu Füßen liegt, wenn wir den Blick weit
in die Ferne schweifen lassen können, den Weitblick in vollen Zügen auskos-
ten können. Natürlich ist es anstrengend,
aber wir werden die Touren variieren und
Alternativen anbieten, damit Wandercracks,
Freunde der Gemütlichkeit und Gipfel-
stürmer gleichermaßen Spaß haben.
Weitblick, der;
In der Bergregion, besonders von Gipfeln, möglich. Immerhin heißt der Weg,
an dem der Pitschöler Hof liegt, nicht umsonst Schönblickweg und wurde
schon von kaiserlichen, bürgerlichen sowie proletarischen Schaulustigen
besichtigt.
X-Chronos: 
Sprich Kronos. Auch wenn man das Wort aus dem Griechischen übersetzt,
bleibt es geheimnisvoll: Zeit, die; kann man sich vertreiben, verstreichen las-
sen, vergeuden, nutzen, haben, sich lassen, nehmen, ... 
Yeti, der;
Der Südtiroler, Bergsteiger und Schriftsteller Rein-
hold Messner hatte nach dem Genuss eines achtfach
gezogenen Yogi Tees einige Fastbegegnungen mit dem
Schneemenschen aus dem Tibet, der ihm riet, statt
im Himalaja lieber Exkursionen ins Eskimoland oder
die Sahara zu machen. Wer sich auf die Yetijagd beg-
ibt, kann davon erzählen...
Ziel, das der Freizeit;
Ein Ziel vor Augen hat wohl jeder, und aus diesem Grunde lassen wir euch
und uns die Freiheit, dies, jeder für sich, in Angriff zu nehmen.