Das Leitungsteam der Pitschöler-Freizeit 2005  
präsentiert:
H
ofgeflüster  2005
Herzlich willkommen auf dem 
PITSCHÖLER HOF
bei der 
KSJ – STADTGRUPPE
PADERBORN
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MANCHMAL,
SELTEN,
ABER ES KOMMT VOR,
WENN STILLE EINGEKEHRT IST,
KÖNNT IHR ES 
RUND UM DEN PITSCHÖLER HOF
FLÜSTERN HÖREN:
HOFGEFLÜSTER
Wir haben versucht,
es für euch einzufangen,
um euch einen
exquisiten, aber eigentlich 
unbeschreiblichen Vorgeschmack
auf unsere Zeit
am Pitschöler
zu bieten.
ABER:
HINTER`M HORIZONT
GEHT’S ERST RICHTIG LOS !
Das flüstern euch : 
Aron, Hannes, Lisa, Lukas, Philipp, Teresa, Tim & Tobi.
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Adresse des Pitschöler 
Hofes, die;
Schönblickweg 11
I-39056 Welschnofen
Südtirol / Italien
 
Almöi, der;
Der bärtige Bergbewohner hat einen eigenbrötlerischen liebenswerten Char-
akter. Er verbringt seinen Sommer auf der Alm in Gesellschaft von Ziegen,
Kühen und Schafen. Der Förster vom Silberwald besucht ihn bisweilen.
Heutige Zeitgenossen begegnen ihm selten, es sei denn, man sieht ihn im
Fernsehen für Süßes werben.
Aron, der;
Besucht nun auch schon zum vierten Mal als Leiter
den Hof. Zur Legende gemacht hat er sich aber schon
vorher in den Freizeiten, in denen er selbst Grumi war.
Beispielsweise beim Burgenspiel oder als der "Vize-
Völler". Leider dürfen wir an dieser Stelle nicht weiter
auf diese Punkte eingehen. Fragt ihn doch selber!
Getreu seinem Motto "Im Herzen muss man immer ein
bisschen Grumi bleiben" ist er in diesem Jahr für die
Ressorts als Sanitäter und Kommandeur im
Bauchladen (fast) jederzeit ansprechbar. 
Ausrüstung, die;
Aus jahrzehntelanger Erfahrung aus Freizeiten auf dem Pitschöler Hof 
empfehlen wir, sich eher früher als später Gedanken darüber zu machen, 
was man zum Leben braucht:
Ausrüstungsliste, die;
Zu den normalen Sachen die man so mit in den Urlaub nimmt, kommen bei
einer Ferienfreizeit in den Bergen noch ein paar sehr wichtige Dinge: Wan-
derschuhe, dicke Socken, Rucksack, Wasserflasche, Regenjacke, Schlafsack,
Isomatte und so weiter. Damit nichts vergessen wird, verteilt das Leitung-
steam auf dem Vortreffen immer eine ausführliche Ausrüstungsliste. Die ist
auch praktisch, um am Ende der Freizeit zu gucken, ob man auch alles
wieder mit nach Haus nimmt. Der Bus dreht nämlich nicht mehr um.
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Bauchladen, der;
erfreut auch heute noch Grumi, Leiter und Toni in gleicher Weise. Die Kultur
der Dumping Preise hat in den letzten Jahren ebenso wenig gelitten, wie der
Mut, Perversionen einzukaufen. Als Renner des Sortiments hat sich Schoki
erwiesen, während man mit Vivil garantiert den Ladenhüter einkauft. Aber
das Unternehmen Bauchladen expandiert. Öffnete doch unter Joes Regie
erstmals ein Bauchladen auf der Latemarspitze. Auch der Servicecharakter
des Bauchladens ist stark ausgebaut worden... Man schrieb das Jahr 1994:
Küche um 4.15 des Morgens (!), drei Leiter erklären sich gegenseitig die Welt.
Plötzlich ein leises, höfliches Klopfen an der Küchentür. Ein „Herein” aus der
Küche. Andre T., damals noch Grumi, öffnete die Tür und fragte:” Macht der
Bauchladen bald auf?” Verwunderung. Keine Reaktion aus der Küche.
Darauf Andre: „Ich habe Hunger.” Wer also noch keine T-Aktie besitzt, hat
die Möglichkeit, sich an der offenen „Bauchladenbörse“ zu beteiligen, die
Nachfrage bestimmt das Angebot und den Preis!
Berg, der;
Der Berg ruft. Ja, er kann wirklich rufen! Wenn der
Ruf stark genug ist, erreicht uns sein Verlangen den
Gipfel zu erklimmen auch im fernen Paderborn. So
muss man einfach losgehen, auch wenn der Weg
beschwerlich ist und man selber eher faul. Aber der
Berg ruft und so gibt es kein Halten, bis man auf der
Gipfelspitze angekommen ist und auf Poppekanzel
oder dem Latemar steht. Aber es ist fast genauso toll,
auf dem Klo zu sitzen und sich die Berge von unten
anzugucken.
Bus, der;
Kurzform von Omnibus, eine etwas lang gezogene Version eines Automobils
mit 50 Sitzplätzen und einem Fahrersitz. Ein Bus dient zur Beförderung von
Personen im öffentlichen Nahverkehr oder, wie in unserem Falle, als Über-
landbus von Paderborn zum Pitschöler Hof. Es empfiehlt sich, den Abfahr-
tsplänen und Ankunftszeiten mehr als einen Blick zu widmen:
Abfahrt der Pitschöler-Freizeit :
09. Juli 2005 um 21 Uhr auf dem Parkplatz Rathenaustraße
(gegenüber dem Bahnhof)
Ankunft der Pitschöler-Freizeit in Paderborn:
24. Juli 2005 gegen 21 Uhr  Parkplatz Rathenaustraße
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Ob wir gut angekommen sind, die genaue Ankunft in Paderborn, oder was
sonst noch so abgeht, kann man bei Familie Walter erfahren (Telefon: 05251
/61222). Täglich zwischen 18 und 20 Uhr.
Chaos, das;
Tritt unweigerlich in einer Freizeit auf, und ist stets für eine Überraschung
gut. Zuerst herrscht ein großes Tohuwabohu auf dem Pitschöler, aber mit
der Zeit sortiert sich das ganze drunter und drüber und nimmt teilweise lie-
benswerten bis ätzenden Charakter an. Die Methode der Chaosforschung ist
dabei der Versuch, gemeinsam Sinn in die Sache zu bringen.
Dieter, der;
..kommt vom Nachbarhof und kennt die Freizeiten, seit er
als Kuhhirte die Herde immer am Pitschöler vorbei trieb.
Mittlerweile ist er auf seinem Hof selbst sein Juniorchef.
Wie informierte Kreise wissen, sausen ihm die Heustapel
und Erdbeeren um die Ohren und er hat mächtig viel zu
tun.  Wenn er dann nach einem lieben langen Tagewerk
auf dem Schönblickweg nach Hause gondelt, macht er
beim Pitschöler bisweilen einen kleinen Boxenaufenthalt.
Der kann auch länger oder später werden. Gilt wegen
seiner guten Laune als echter Südtiroler & Charmeur.
Doko, das;
Kurzform für Doppelkopf. Es ist ein traditionelles Kartenspiel für die Zocker
in der KSJ und am Pitschöler. Die Nächte werden zu Tagen gemacht oder
umgekehrt, und wer es noch nicht kann, der erhält einen Schnellkurs:
Herz 10 = Dulle, dann alle Damen, Buben, Karos......
Dolomiten, die;
Mächtiges Gebirgsmassiv in Südtirol, an dessen Fuße der Pitschöler liegt.
Bestehend aus Calcium-Magnesiumcarbonat (dem so genannten Dolomit).
Auf dem höchsten Gipfel der Dolomiten, der Marmolata, befindet sich ein
Rehabilitationsgletscher für in die Jahre gekommene Yetis. In diesen
Gefilden hält sich auch der Aberglaube: Reinhold Messner gebe es wirklich,
eisern fest.
Nähere Informationen beim Fremdenverkehrsverein in Bozen.
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Dreieck, das;
Eigentlich eine geometrische Bezeichnung aus der Mathematik, die wir in
den Sommerferien aber in den Schulen gelassen haben. Nein, in unserem
Fall handelt es sich um die Weggabelung zwischen Moseralm und Meierei-
Pitschöler, die seit alters her Dreieck genannt wird. Hier muss man scheiden,
kommt aber auch an.
Dusche, die; 
Wird vom Pitschöler Hof gesprochen, so werden liebend gerne Anekdoten von
den Duschenabenteuern erzählt, da die Dusche die wichtigste Institution
nach einer schweißtreibenden Wanderung am Pitschi ist. Aus diesem Grund
wird die Duschanlage penibel sauber gehalten und wird morgens, nachmit-
tags und abends gründlich gesäubert. Die Dusche selber befindet sich vor
dem Haus, neben der Waschstelle und spuckt zu manchem Grumi- und Leit-
erschrecken oftmals  viel zu kaltes Wasser aus. Halt, das ist nicht ganz rich-
tig: Wenn nämlich die Sonne auf den Pitschi scheint, so wird das Wasser,
welches sich gerade im Schlauch befindet, auf angenehme 30 Grad C. aufge-
heizt, so  dass die ersten zwei Duschwilligen eine warme Portion Wasser
abbekommen. Will man demnach eine warme Dusche haben, so muss man
halt nur schneller als alle anderen sein oder zu
zeitlich günstigen Zeiten duschen (s. Kochteam,
das). Aus diesem Grund hat sich auch dem Pitschi
ein Duschensport entwickelt, bei dem nach einer
anstrengenden Wanderung noch einmal die letzten
Kraftreserven aktiviert werden, um bloß eher als
sein Nachbar an der Waschstelle anzukommen. 
Dies ist ein Aufruf an alle Duschenrenner: Mal ehr-
lich, was gibt es besseres als sich nach der Wanderung den Staub vom
Körper zu waschen und sich die pure Erfrischung in Form einer kalten
Dusche zu holen??? 
Ist man aber erst einmal unter der Dusche, so kann man sich ganz
entspannt dem Motto hingeben: „ Hier wage ich es, ich selbst zu sein und
nicht der Mensch, den du haben willst.”
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Eggental, das;
Dieses wunderschöne landstypische Tal muss man einfach gesehen und
erlebt haben. Es gehört zu einer Pitschöler Freizeit dazu, genauso wie die
alltägliche Morgenrunde mit dem anschließenden Frühstück. Das Tal liegt
vor der bekannten `Karer-Pass-Straße` und bereitet selbst den Busfahrern
alljährlich große Freude. Doch diese können die außergewöhnliche Land-
schaft nicht in dem Maße genießen, wie wir Insassen es tun. Beim Passieren
scheint die Felswand ebenso greifbar nah wie zur anderen Seite der Egge-
bach. Man empfiehlt allerdings einige Brechtüten in der Tasche zu haben, da
einem trotz aller landschaftlichen Bewunderung und Schönheit mal übel
werden kann.
 
Essen, das;
wird von den Köchen liebevoll zubereitet
und verschwindet meist hastig in den
Bäuchen von hungrigen Leitern und Gru-
mis. Ab und zu sollte man aber  nicht ver-
gessen, den Köchen ein liebes Lächeln zu
zuwerfen, um sich für das delikate Essen
zu bedanken (und nicht etwa, um das
nächste Mal eine noch größere Portion zu
bekommen). Als Bett-hupferl kann man
sich dann noch zusätzlich am Bauchladen
verköstigen.  
Französich-AG, die;
On peut parler français avec les animateurs.
Freizeit, die;
Doppeldeutig schillernder Begriff, der eine angebotsfreie Zeit (Muße, Ruhe,
Faulenzen,...) und ein Grenzgebiet zur Langeweile umschreibt. Andererseits
ein Wort für eine zwei/dreiwöchige Expedition durch Raum (Berge) und Zeit
(Sommer).
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Geld, das;
Für die Freizeiten haben wir bei der 
Bank für Kirche und Caritas im Erzbistum Paderborn (BLZ: 472 603 07)
ein Konto eingerichtet:
KSJ Stadtgruppe Paderborn
Stichwort: Südtirol 2005
Kto.: 17 351 802
320 € plus 25 € Taschengeld
Wir bitten darum, die Teilnehmerbe-
iträge bis zum 20. Juni zu über-
weisen. 
Bitte geben Sie Ihren Namen und 
das Stichwort deutlich an.
Gipfelschokolade, die;
Der Gipfel des Bergwanderns ist sicherlich der Augenblick der höchsten
Genüsse, wenn man ruhig ins Tal herunterblickt, winzige Häuser und Men-
schen nur erahnen kann, den Wind und die Sonne auf der Haut spürt. Wer
kann in solchen Momenten der zartesten Versuchung da noch widerstehen?
Grumipforte, die;
So nennt man das Küchenfenster Richtung Hörner und Klo. Da dem
gemeinen Grumi der Zugang zur Küche meist verwehrt bleibt, ist sie die
Nabelschnur zwischen Team und Grumis. Bei den Grumis ist die Grumip-
forte deshalb so beliebt, weil sich dort allerlei lautstarke Neuigkeiten aus
Top-Secret LeiterInnen-Runden erfahren lassen, die die Küche eigentlich
nicht verlassen sollten. LeiterInnen lieben die Grumipforte, weil man nachts
schnell hindurchschlüpfen kann, um den Weg zum Klo exorbitant zu
verkürzen. 
Grumis, die;
…geben der Freizeit erst den richtigen Pfiff. Sie lassen die Leiter nach ihrer
Pfeife tanzen und riskieren dabei einen derben Anpfiff. Bis zum Abpfiff bleibt
allerdings die Frage offen, wer aus dem letzten Loch pfeift und wer wem die
Flötentöne beibringt.
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Gute-Nacht-Geschichte, die;
Von morgens früh - für Morgenmuffel viel zu zeitig - bis kurz vor Mitternacht,
stürzen unzählige Eindrücke und Einfälle auf einem zu. Die Gedanken wir-
beln in den Köpfen umher, verdrehen sie. Um Ruhe zu finden, lassen
manche Schäfchen übern Zaun zu hüpfen, gefolgt von ganzen Schafherden.
Und wie viel schöner ist es doch, sich auf dem Dachboden lang auszus-
trecken, das Licht zu löschen und sich eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen
zu lassen. Sanft in den Schlaf hinüber zu gleiten, dem Platschen der Regent-
ropfen zu lauschen (gelegentlich) oder ein halblautes Schnarchen von links
(öfter).
Hannes, der;
Wer sich gerne mal verläuft (z.B. Grumis in die
Meierei), der muss sich an Hannes wenden. Der ist
nämlich Pfadfinder und als solcher prädestiniert
uns alle auf dem richtigen Weg zu führen. Neben
seinem ehrenamtlichen Engagement bei den Pfad-
findern in Elsen arbeitet der in Bad Lippspringe
zusammen mit Philipp an der Verschönerung der
Grünanlagen, um genug Geld zu sammeln sein
just bestandenes Abitur zu feiern. Am Hof kann
man ihn im Bauchladen antreffen oder beim
Austeilen von Taschengeld.
Hof, der;
Die Zauberformel, die die KSJ-Stadtgruppe Pader-
born zusammenhält, besteht aus einem einzigen, schlichten Wort: Pitschöler.
Wie es nun einmal bei magischen Dingen ist, lassen sie sich schlecht in
Worte fassen. Am einfachsten ist noch zu erklären, dass der Pitschöler ein
urgemütlicher Bergbauernhof in den Südtiroler Dolomiten ist, der eingebettet
von den Gebirgszügen des Latemar und des Rosengartens das Ziel von KSJ-
Freizeiten seit nun 25 Jahren in den Sommerferien ist. Begonnen hat alles
damit, dass Josef Kröger, seines Zeichens Gruppenkaplan und Religionsle-
hrer am Reismann, mit dem Pitschöler-Toni wettete und gewann. Beide kön-
nen (oder wollen) sich nicht mehr an den Wettgegenstand erinnern. Aber
seitdem fährt die KSJ zum Pitschöler.
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Handy, das;
Es ist ratsam, keine Handys mit zum Pitschöler zu nehmen, da in den letzten
Jahren in der Umgebung immer wieder ein herumstreunender Fuchs und
Tiger gesehen wurden. Laut Berichten von Toni soll es bereits vorgekommen
sein, dass Touristen oder auch Besucher vom Pitschöler, die mit einem
Handy telefonierten, von den beiden Tieren währenddessen angefallen wur-
den. Es wird daher vermutet, dass dieses Mittel zur mobilen Kommunikation
bei den Tieren eine Allergische Reaktion hervorruft, die schließlich zu diesen
Angriffen auf Menschen führen. Ausgenommen von solchen Angriffen der
beiden Tiere sind erfahrungsgemäß Toni und sein Bruder Peter, die ein
Heimrecht aufweisen können, sowie die Leiterinnen der Freizeit, da diese
dem Fuchs und dem Tiger nicht selten als „Maulstopfer“ dienen.
Homepage, die;
Zu Deutsch: Heimseite. Streng genommen die erste Seite eines Interne-
tauftritts oder die Internetseite einer Person. Für uns:  zusammengehörige
Informationen, erreichbar über die Datenautobahn. Das KSJ-Bundesamt hat
eine: 
www.ksj.de
, aber die Stadtgruppe Paderborn hat zum Thema Pitschöler
auch einiges zu bieten: 
www.ksj-paderborn.de/pitschoeler.
 Viele Fotos, eini-
ges zu lesen, aktuelle Infos und einen Blick durch eine Webcam auf den
Rosengarten zum Beispiel. Der passwortgeschützte Leiterbereich bleibt den
Grumis verwehrt. Ein Grund mehr, die Karriereleiter zur Leiterkarriere
hinaufzusteigen.
Hugo, die Numero I bis IV; 
hat einen dicken Bauch, weil er eigentlich eine ordinäre Thermokanne ist.
Wenn er ordentlich gefüllt wird, ist vornehmlich heiß dampfender Kaffee
drin. Hugo I hatte eine Hasenscharte und wurde aussortiert. Hugo II ereilte
ein ähnlich trauriges Schicksal. Hugo III wurde von der Köchin von der Tis-
chkante gestoßen und dabei irreparabel verletzt. Ob dies Totschlag, fahrläs-
sige Tötung oder Mord war, darüber entscheidet der Pitschöler-Gerichtshof
demnächst.
Indiaka, das; 
Ein spaßiges Spiel, indem die Hände zu Feder-
ballschlägern werden, um den altindianischen
„Großen Federball“ durch die Luft zu wirbeln und in
der gegnerischen Hälfte wie beim Volleyball auf dem
Boden möglichst dekorativ zu platzieren. Im Stadion
„Bella Vista - Schönblickweg“ finden unter Beteili-
gung der weltbesten WettkämpferInnen die Pitschi-
World-Champion-Chips '03 statt. Dies ist ein Platz
für hoffnungsvolle Träumer, die auch einmal den
heiß begehrten Pott in den Händen halten wollen.
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Interesse, das;
Entscheidend für das Gelingen unserer Freizeit. Die Wünsche pflegen -
ähnlich wie zu Weihnachten - in Erfüllung zu gehen. Da gibt es dann die
supertolle Neigungsgruppe, auf die man schon sein ganzes Leben gewartet
hat und klasse Angebote wie Spülen oder Klo putzen.
Knalltüte, die;
Kommt zwar gelegentlich Knall auf Fall, sollte aber keinesfalls mit einem
Destruktionstrieb seiner Verursacher gleichgesetzt werden. Vielmehr handelt
es sich bei dieser Wortkonstruktion um die legendäre Paderborner Stadt-
gruppenzeitung der KSJ. Im Redaktionsteam munkelt man schon erwar-
tungsvoll von möglichem Nachwuchs. Interessierte jedenfalls sind dort
immer gern willkommen.
Kochteam, das; 
Nicole und Sarah sind für die Gourmets und Gourmands unter den Grumis
zuständig. Der normale Grumi kann sie gut über das Küchenfenster am
Balkon erreichen. Hier kann man dann hervorragend mit ihnen über Essen,
Berge und Grumipräsidenten fachsimpeln.
KSJ, die;
Kein Südtiroler Jugendreisebüro (KSJ), wie einige Läster-
mäuler KSJ übersetzen, sondern ein konkurrenzlos sin-
nvoller Jugendverband, der eben einzig, nicht artig ist. Der
seit nun genau 27(!) Jahren Freizeiten auf den Pitschöler
Hof schickt, der mit der Knalltüte eine aufmüpfige
amüsante Stadtgruppenzeitung sein Eigen nennt, und am
Freitag nach dem Elternabend, zwei Plakatwände direkt an
der Papamobilrennstrecke mit der Forderung nach Frauenpriestertum an-
und ausmalt. Kurz gesagt: in der KSJ existieren viele wahrlich witzige Wesen,
Unwesen treibend, die die Welt auf den Kopf stellen und Horizonte über-
springen...
Kontaktadresse, die;
Hier kann man erfahren, wie die Freizeit in Südtirol angekommen ist.
Während der Freizeit haben sie hier die Möglichkeit stets zwischen 18 und 20
Uhr zu erfahren, wie sich das Gruppen- und Freizeitleben in Südtirol
gestaltet. Über die ungefähre Zeit bei der Rückkehr der Freizeit können sie
sich am 24. Juli ab 18 Uhr ebenfalls informieren.
Familie Walter Tel: 0 52 51 / 61222
  
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Küchenkabinett, das;
tagt nachts in der Küche des Pitschölers. Die handverlesene Teilnehmerliste
besteht zur frühen Morgenstunde aus jenen hartgesottenen Elementen, die
des Redens über Laurin und seiner Welt nicht müde werden und sich verpfli-
chtet fühlen, den Sumpf der alkoholischen Getränke höchst selbst staub-
trocken zu legen. Wurde in den Achtzigern noch engagiert über
Friedenspolitik gestritten, so ist die Generation der Neuziger eher pragmatis-
cher und fällen ihren eigenen Doppelbeschluss. Wie das „Atomwaffenfreie
Zone” Schild am Karerpass zu entwenden. Kurzer Tipp: Kreuzschlitz.
Kult, der;
Kult ist in der KSJ die etwas ketzerische Kurzformel für die „religiösen Ele-
mente“: Messen, Morgen- und Abendrunden, Agapefeiern, oder einfach nur
nette Liederabende (am Lagerfeuer?).
Die KSJ ist ein Ort, wo man die Möglichkeit hat, mit anderen den Glauben zu
leben und dies nicht in stark vorgeschriebener Form sondern frei und offen
für Experimente. Das heißt nicht, dass man als Leiter oder Grumi unbedingt
furchtbar gläubig sein muss. Ganz im Gegenteil. Die kritische Sicht von
„glauben” und Kirche ist wichtig. Aber in der Freizeit sollte man doch die
Bereitschaft mitbringen, sich auf Kultelemente einzulassen und sie nicht von
vornherein abzulehnen.
Latemar, der;
Der Gebirgszug lässt sich ausgezeichnet vom Balkon oder Klo anschauen.
Besonders beeindruckend erscheint er im Abendrot und bei Vollmond. Wahr-
lich ein Naturschauspiel, das seines Gleichen sucht. 
Das Latemar hat zwei Gipfel, wobei witzigerweise die östliche Spitze zwar
höher ist, die westliche aber das Privileg des Gipfelkreuzes besitzt. Dort in
2798 Meter Höhe endet die Königsetappe jeder Pitschölerfreizeit.
Lisa, die;
Zusammen mit Lukas und Philipp bildet sie in
diesem Jahr die Front der Erstleiter am
Pitschöler Hof. Ganz besonders verantwortlich
fühlen wird sie sich für die ökologische Entsor-
gung des Unrats und für kleine Reparaturen.
Wenn sich Lisa nicht gerade mit ihrem Abitur
am Michaelskloster beschäftigt  macht sie ver-
mutlich auf ihrem Moped die Paderborner
Straßen unsicher oder fiebert den wöchentli-
chen Fußballergebnissen entgegen. Ansonsten wird sie in ihrem dritten Jahr
am Pitschöler Hof vermutlich viel Erfahrung und Wissenswertes mitbringen,
was durch ihre Spontaneität mit Sicherheit für viel Spaß sorgen wird.
pg_0013
Lukas, der;
Lukas ist ein 18jähriger Profiskater aus Pader-
born, der auf seinem Skateboard wohl gerne mal
die Serpentinen vom Pitschöler bis nach Bozen
runter Skaten würde -  wenn da bloß nicht so
viele Autos wären. Dafür kann er auf dem
Bozener Skatepark zeigen was er drauf hat (wer
Lust hat ist gerne eingeladen). Er war jetzt schon
dreimal als Grumi mit dabei und will es jetzt
unbedingt mit großem Tatendrang als Leiter ver-
suchen. Aufgrund seiner Erfahrungen mit dem
Hof und seiner Umgebung wird dies für ihn kein
Problem sein. Lukas hat sich am Pitschi auf die
Finanzen und die Materialbeschaffung- sowie
Verwaltung spezialisiert.
Lutz’ens Peter, der; 
ist der jüngste Bruder von Toni. Manche Küchenbesucher behaupten allerd-
ings, dass Peter nur der Zweitjüngste sei, weil er den Schalk im Nacken habe.
Wie Toni ist auch er ein genialer Mechaniker. Weil er seinem Bruder aber
nicht Konkurrenz machen wollte, verdient er sich seine Brötchen in der nahe
gelegenen Provinzhauptstadt Bozen bei einem avantgardistischen Automo-
bilkonzern.  „Nichts bewegt sie so wie ein Citroën.“ Unter der Motorhaube
seines Turbovehikels steckt ein Autopilot. Immer wenn dieser aktiviert wird,
kennt der Citroën die Route zum Pitschöler oder Pizza-Hermann von selbst.
So kann er seinen Bruder bei der notwendigen Beaufsichtigung der Leiterei
unterstützen. 
MdPs, die;
frei übersetzt: Mitglieder des Pitschölerparla-
ments. Das sind alle Grumis. Die Jungparlamen-
tarier versuchen eine Pitschölerpräsidentin samt
Präsidenten und Vize ins Amt zu katapultieren,
um in der LeiterInnenrunde ureigenste Grumiin-
teressen durchzusetzen. Wenn die Grumis clever
sind, wird der kleine demokratische Finger der
Pitschölerverfassung als revolutionäre Hand
gedeutet. Nach der Erstürmung der Küche, wird
der LeiterInnenpöbel ins Exil (in die Meierei?)
geschickt. Besonders flegelhafte LeiterInnen wer-
den der Guillotine übergeben. Anleitung siehe
Revolutionsbuch.
pg_0014
Miniwanderfreizeit, die;
Für 2 oder 3 Tage mal etwas anderes als den Hof sehen. Mit Rucksack, Zelt,
Schlafsack, Isomatte und Verpflegung tapern wir mit einigen fitten und
fröhlichen Grumis durch das Latemar- oder Rosengartengebiet und erleben
die Natur auf eine andere angenehme Art und Weise.
Musik, die;
Mit Musik geht alles besser. Bringt ruhig eure Instrumente mit, zwecks
Gründung einer intergalaktischen Hofband zur musikalischen Untermalung
der Sensationen und Schauspiele rund um den Pitschöler Hof. Alles, was
kleiner als ein Klavier und größer als eine Triangel ist, lässt sich nach
Südtirol transportieren.
Neigungsgruppe, die;
hat nichts mit, wie in Bergen öfter vorkommenden Phänomenen wie Steigung
und Gefälle zu tun, sondern mit Spiel, Spaß & Spannung: Bumerang-Bau,
Batiken, Theater, Doko sind nur einige Beispiele dieses Genres. Der Phanta-
sie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Neigungsgruppe deshalb, weil es eben
nicht nur ein Angebot zu der Zeit gibt, sondern mehrere, so dass man die
Qual der Wahl hat. Beispielsweise zwischen Lagerfahne malen oder Cara-
bande-Spielen oder ….
Olala - Erlebnis, das;
lässt sich leider nicht in Worte fassen oder schon jetzt vorhersagen, jeden-
falls wird es durch und in der Freizeit geprägt. Deshalb: Abwarten und Tee
trinken.
Phantasie, die
ist das Wichtigste überhaupt. Lässt sich aus einer phantastischen Freizeit
nicht wegdenken. Scheinbar grenzenlos sind ihre Möglichkeiten, es sei denn,
die Nachtruhe lässt sie vorübergehend einschlafen.
Philipp, der;
Philipp ist ein Pitschi-Veteran, der sowohl in
diesem, als auch im letzten Jahrtausend einiges an
Erfahrung auf dem Pitschöler sammeln konnte.
Nach dem frisch bestandenen Abitur wird er dieses
Jahr zum ersten Mal das Leitungsteam unter-
stützen. Mit Lisa kümmert er sich um alle nötigen
Reparaturen und ansonsten ist er Ansprechpartner
für Materialien und alles was sonst so im Matraum
rumfliegt. 
pg_0015
Pitschöler-Welt, die;
Warum KSJ’lerInnen nun ein Vierteljahrhundert Sommer für Sommer auf
den Pitschöler fahren und warum KSJ-Leitungsteams die Freizeiten organi-
sieren, lässt sich vielleicht so auf eine kurze Antwort bringen. Frei  nach dem
Motto: es wird immer komplizierter, einfach zu leben! Uns geht es schlicht
darum, mit den Grumis auf dem Pitschöler „einfach zu leben“.
- Leben auf einem Bergbauernhof bedeutet, auf die Natur ganz anders
angewiesen zu sein, vielleicht auch den Naturgewalten viel näher ausgeliefert
zu sein, als wir Stadtbewohner / Flachlandtiroler denken. So wunderten sich
die Leute immer wieder, dass nach Gewittern der Strom ausfiel.
- Leben auf dem Pitschöler macht aber auch deutlich, wie überflüssig
manche alltäglichen Gewohnheiten in punkto Konsum und Luxus plötzlich
sein können. So existiert am Hof kein Fernseher, keine Mikrowelle kein Com-
puter. 
- Andererseits „entdecken“ Grumis so eigene kreative Kräfte. So hat es einen
Kunstwettbewerb gegeben, wo vier Kleingruppen „Loeb“ gestalten sollten. (Sie
wissen nicht, wer oder was `Loeb` ist? Die LeiterInnen übrigens auch nicht.)
Zwei Mobiles, eine rauchende Puppe und ein in Müllsäcken, Rasierschaum
und Alu gewandeter Grumi als Ergebnis zeigte, dass wenn sie herausge-
fordert werden, Grumis mit ihrer Phantasie spielen / wuchern können.
- Damit ist das letzte Stichwort für die Ziele und Hintergründe der Freizeit
gefallen: eigenverantwortliches Handeln. Dahinter steckt einerseits der Ver-
such nicht hierarchisch, autoritär oder pädagogisierend den Grumis zu
begegnen, sondern partnerschaftlich. So mussten die LeiterInnen ebenso
spülen, fegen, usw. wie die Grumis. Andererseits haben wir ihnen möglichst
Spielraum gelassen, selbst das Hofleben zu regeln.
Die Frage nach dem Nutzen der Freizeit? Natürlich ist nach drei Wochen
Pitschöler keine ökologisch - alternative Wende zu erwarten. Aber die Grumis
haben bemerkt, dass es sich auch anders leben lässt. Die LeiterInnen übri-
gens auch. Aber was am meisten zählt: wir haben unheimlich viel Spaß
miteinander gehabt.
Poolen, das;
Hat nix mit einem Stock zu tun, den man auf grünem Filz hinter eine weiße
Kugel stößt. Vielmehr mit dem Pool, den mal als gut betuchte Person im Gar-
ten hat. Da wir so was am Pitschi nicht haben, gehen die Mutigen runter
zum Bach und lassen sich zwecks Erfrischung das eiskalte Wasser auf den
Rücken prasseln. Held/in ist, wer’s am längsten aushält ohne festzufrieren…
pg_0016
Quelle, die;
Quellen gibt es in Südtirol überall und Gott sei Dank
sind sie noch nicht von der weltweiten Umweltver-
schmutzung erfasst, so dass wir auf allen Bergtouren
uns an jeder Quelle laben können.
Raseldaseldöh, der/die/das;
ist irgendwo auf dem Hof versteckt und wer es innerhalb der ersten achtund-
vierzig Stunden entdeckt und er/sie/es dem Leitungsteam übergibt - tot oder
lebendig - kassiert das Kopfgeld. Teilnehmen kann jeder, der glaubt eine
Spürnase zu besitzen. Das Leitungsteam ist dabei ausgenommen.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Jeglicher Bestechungsversuch wird vor
einem ordentlichen Gericht zur Anklage gestellt. 
Ressort, das;
wird immer wieder fälschlicherweise mit „Ressourcen“ verwechselt. Die Res-
sorts sind die speziellen Aufgaben, die jeder aus dem Leitungsteam hat. Als
da wären:
Bauchladen
: Verantwortlich für das leibliche Wohl der Grumis außerhalb der
Essenszeiten.
Finanzen:
 Verantwortlich fürs Geld und alles was damit zusammenhängt.
Sani
: Verantwortlich für Gesundheit & Krankheit. Jedes Wehwehchen wird
gebührend beachtet! 
Haus & Hof
: Verantwortlich für kleinere Reparaturen jeder Art.
Kult
: siehe Kult !
Müll:
 Verantwortlich für Mülltrennung und Entsorgung. Dazu gibt’s dann
auch noch eine Einführung !
Mat
: Verantwortlich für das Material, welches normalerweise im Material-
raum verweilt. Für die Ausgabe von Spielen, Papier etc. sind die Mat-Leit-
erInnen Eure Ansprechpartner !
pg_0017
Rosengarten, der;
Damit ist nicht etwa des Nachbarn sorg-
sam gehegtes Blumenbeet gemeint,
sondern der Ort eines Fluches. Vor
langer, langer zeit soll unter den Dolo-
mitenfelsen ein Zwergenkönig namens
Laurin regiert haben. Der verguckte sich
dann in die Tochter von Dietrich von Bern
und verschleppte sie. Der Brautraub blieb
natürlich nicht unbemerkt und Dietrich
bekam einen Tipp doch mal beim Rosen-
garten vorbeizuschauen. Es kam dann zu einem Showdown unter der Rot-
wand und nachdem Laurin seinen magischen Gürtel verloren hatte, hatte er
nichts mehr zu bestellen, so dass er gefangen genommen werden konnte. Als
er sich das letzte Mal umschaute und den Rosengarten leuchten sah, ver-
fluchte er die Berge und sprach: Weder am Tage, noch in der Nacht, sollten
sie jemals wieder leuchten. Glücklicherweise vergaß er in seinem Zorn die
Dämmerung, so dass wir noch heute das Alpenglühen in vollen Zügen
genießen können, was kein Märchen ist, trotzdem aber sagenhaft.
Sahnehäubchen, das; 
alles andere als bittere Pillen, denn sie versüßen das Leben, sind aber nicht
im Bauchladen käuflich zu erwerben und bleiben bis zum günstigsten
Moment in der Freizeit ein wohlgehütetes Geheimnis.
pg_0018
Senf, der löwensenfige (u. von Joe empfohlene); 
Dieser merkwürdige mittelscharfe Senf
ist zum Fenster rausgeschmissenes
Geld, weil er keine Tränen in die Augen
treibt, wenn man ihn nicht gerade dau-
mendick auf Würstel, Grünkern-
frikadellen oder Stinkekäse schmiert.
Deshalb empfehle ich: den guten
Löwensenf „extra krass“. 
Ansonsten soll ich – sagt Tobi – meinen
Senf & Segen zur Freizeit dazugeben. Mache ich natürlich gerne, weil ich ein-
ige der schönsten Stunden in der Küche, auf der Raucherbank oder auf dem
Dachboden  erlebt habe 
Auf dem Pitschöler habt ihr die Chance, wunderbare Entdeckungen (Ä wie
die Welt von oben aussieht oder Gott tagtäglich auf uns runterguckt“) und
Erfindungen (Ä „Popenquetsche“),  Spekulationsgewinne (Ä „Bauchladen-
Discountpreise auf dem östlichen Latemargipfel“) zu machen.  Nutzt die
Chance, mitten in der Natur, jenseits des Konsumterrors und eurer Alltag-
swelt in der Freizeit euch selbst auf die Spur zu kommen.  Gilt auch für die
hochlöbliche Leiterei. 
Als Uraltleiter & als Bundesleiter meine ich ja, dass Grumis Mitverantwor-
tung für die Freizeit haben und auch bekommen müssen.  Mich verschlug es
letztes  Jahr ins Wattenmeer und Ijsselmeer, wo fast 5oo KSJ’lerInnen bei der
Summersail’o2 auf zwanzig Segelschiffen durch Wind & Wetter kreuzten und
die holländischen Hoheitsgewässer unsicher machten. Das funktioniert nur,
wenn alle bei Wendemanövern anpacken, die Segel hochzuzieh’n oder klar
Schiff machen. Diesen gleichen Teamspirit wünsche ich euch. 
Seraphim Pümpel, der;
Inzwischen in Ehren pensionierter Schuhmachermeister.
Er hatte seine Werkstatt an der alten Brennerstraße. Weil
er auf so einen klangvollen Namen hörte, nennen schon
Generationen von Grumis und Leitern den ehemaligen
Kräutergarten hinter dem Pitschöler „Seraphim Pümpel“.
Vor einem eindrucksvollen Naturpanorama lassen sich
dort Lagerfeuer, Gottesdienste und vieles mehr feiern. 
pg_0019
Südtirol, das;
Wehe dem, der einen Südtiroler einen Italiener
nennt. Den holt der böse Watz, weil Südtirol
früher zum Habsburger Reich gehört hat und
nach dem ersten Weltkrieg als Kriegsbeute den
Italienern zugesprochen wurde, ohne dass die
Südtiroler Bevölkerung gefragt wurde. In den
sechziger Jahren haben sich einige als
Befreiungskämpfer gefühlt, bomben geschmis-
sen und Strommasten gesprengt. Heutzutage vertragen sich im Großen und
Ganzen die 60% Deutschen und die ladinische Minderheit von ca. 2% mit
den restlichen Italienern. Übrigens: Am Karerpass verläuft die Sprach- und
Provinzgrenze und beginnt die atomwaffenfreie Zone! 
Tabasco, das & Sambal Oelek, das & Pep(p)eroni, die:
Wurden auf dem Pitschöler Hof häufig eingesetzt, um her-
auszufinden, wer die schärfste Zunge auf dem Hof hat. Den
Grumirekord hält ein gewisser Hagen H., der einen ganzen
Löffel Tabasco ohne mit der Wimper zu zucken, schluckte.
Über Neben- und Nachwirkungen ist im Anschluss nichts an
die Öffentlichkeit gedrungen. Joe tränkte 1994 eine an sich,
nicht üble Pizzasauce derartig mit Tabasco, dass die überra-
schende, aber ungewollte Effekte auf die Krankheitsfälle der
Freizeit hatte. Befreit die Atemwege, fördert die Verdauung. 
Tagesleitung, die;
haben zwei LeiterInnen und moderieren kreuz und quer durch den Tag und
sollen nach eigenem Ermessen unmissverständlich den Tagesablauf auf dem
Tagesplan schriftlich fixieren. Sie wirken sowohl als PlanwirtschaftlerInnen
wie auch als ChaosforscherInnen.
Tee, die;
..ist die gute Seele vom Pitschöler Hof. Nach diversen
Grumi-Jahren und als Leiterin 2003 und 2004 zählt sie
trotz ihres noch jungen Alters diesmal wirklich zu den
alten und erfahrenen Leiter-Hasen. Dabei ist sie
besonders für Wehwehchen und Müllentsorgung zustän-
dig und muss das Leitungsteam strammstehen lassen,
wenn es mal nötig ist. Wenn sie mal nicht zum Pitschöler
fährt, büffelt die Upsprungerin noch für die Schule oder
managed die Tankstelle in Verlar.
pg_0020
Theater, das;
Gibt es auch in der Freizeit. Ansonsten ist Theater ein Freiraum, um machen
zu können, was man will, und dann zu behaupten, es sei Kunst.
Tim, der;
Ist der coolste Skater (aber kein pro) unter der
Südtiroler Sonne. Vielleicht gibt er sein Können ja in
diesem Jahr in einer Neigungsgruppe an interessierte
Grumis weiter. Genauso gut könnte der ehemalige
westdeutsche Meister auch den Grumis sein Reper-
toire an Karatetechniken weitergeben. Dazu wird er
sich aber vermutlich nicht hinreißen lassen. Müll-
trennung und das Heilen aller möglichen Wehweh-
chen, wenn’s sein muss auch mit Shiatsu sind am
Hof seine besonderen Aufgaben. Den Tagesraum richtet er natürlich nach
Feng Shui ein.
Tobi, der; 
Finanzgenie, Computerspezialist, Ruhepol, Kurgast,
lachender Löwe, Tobiwan Kenobi…. Tobi hat tausend
Namen und im Sommer den Pitschöler als zuhause,
auf den er seit Jahren fährt. Vor allem hat er sich
wieder komplett ins Zeug gelegt um die diesjährige
Freizeit ins Laufen zu bekommen.
Grumis aufgepasst: hinter der unauffälligen  Fas-
sade  des Kurgastes lauert ein lachender Löwe, dem
es vorletztes Jahr einige Teilnehmer zu verdanken
hatten ihre Hausschuhe vom Dach runterzufischen.
pg_0021
Toni Lutz, der;
Besitzer eines der schönsten Bergbauernhöfe und
wie die Sage zu berichten weiß, der Wettpate von
Josef Kröger. Seitdem seine Tante gestorben war,
bewirtschaftete Toni den Hof allein. 
Das Leben eines Junggesellen zu beschreiben, ist
nicht leicht. Im Winter räumt er mit seinem stärks-
ten Trecker Schnee oder sitzt in einem Lifthäuschen
und schaut zu, wie die Touristen versuchen, Ski zu
fahren. Sommertags findet man ihn mit seinen
Brüdern bei der Heuernte. Außerdem wartet er die
Geräte bei der freiwilligen Feuerwehr. Das kommt
nicht von ungefähr, denn Toni ist ein technisches
Genie - das behaupten die Experten, die sich auf diesem Gebiet auskennen.
Aber vielleicht streichen wir das alles und begnügen uns damit, zu
schreiben, dass Toni einer der liebenswertesten Menschen ist und es faust-
dick hinter den Ohren hat. Und das ist keineswegs übertrieben. Aber das
werdet ihr selbst merken, wenn ihr ihn kennen lernt. 
Verantwortung, die;
tragen nicht nur die Leiter, sondern ist Sache aller vernünftigen Menschen.
Je rücksichtsvoller wir miteinander umgehen, desto gelungener wird die
Freizeit. Das gilt nicht nur für das Lostreten und Schmeißen von Steinen im
Gebirge, sondern auch für das Vordrängeln beim Bauchladen. Merke: Der
eine trage des anderen Last. (aus der Bergpredigt, gilt übrigens auch für
Leiter!)
Wandern, das / Touren, die;
Berge gelten nicht nur als Kloattraktion oder als wild in der Gegend herum-
liegende Gesteinsmassen. So richtig ver-
steht man ihren Sinn und ihre 
Faszination erst, wenn uns die Welt zu
Füßen liegt, wenn wir den Blick weit in
die Ferne schweifen lassen können, den
Weitblick in vollen Zügen auskosten
können. Natürlich ist es anstrengend,
aber wir werden die Touren variieren
und Alternativen anbieten, damit Wan-
dercracks, Freunde der Gemütlichkeit
und Gipfelstürmer gleichermaßen Spaß
haben.
pg_0022
Weitblick, der;
In der Bergregion, besonders von Gipfeln, möglich. Immerhin heißt der Weg,
an dem der Pitschöler Hof liegt, nicht umsonst Schönblickweg und wurde
schon von kaiserlichen, bürgerlichen sowie proletarischen Schaulustigen
besichtigt.
X-Chronos; 
Sprich Kronos. Auch wenn man das Wort aus dem Griechischen übersetzt,
bleibt es geheimnisvoll: Zeit, die; kann man sich vertreiben, verstreichen las-
sen, vergeuden, nutzen, haben, sich lassen, neh-
men, ... 
Yeti, der;
Der Südtiroler, Bergsteiger und Schriftsteller Rein-
hold Messner hatte nach dem Genuss eines acht-
fach gezogenen Yogi Tees einige Fastbegegnungen
mit dem Schneemenschen aus dem Tibet, der ihm
riet, statt im Himalaja lieber Exkursionen ins Eski-
moland oder die Sahara zu machen. Wer sich auf
die Yetijagd begibt, kann davon erzählen...
Ziel, das der Freizeit;
Ein Ziel vor Augen hat wohl jeder, und aus diesem Grunde lassen wir euch
und uns die Freiheit, dies, jeder für sich, in Angriff zu nehmen. 
pg_0023