Das Leitungsteam der Pitschöler-Freizeit 2002 präsentiert:

 

Hofgeflüster 2002

 

 

 

 

 

Herzlich willkommen auf dem

PITSCHÖLER HOF

bei der

KSJ – STADTGRUPPE

PADERBORN

 

 

MANCHMAL,

SELTEN,

ABER ES KOMMT VOR,

WENN STILLE EINGEKEHRT IST,

KÖNNT IHR ES

RUND UM DEN PITSCHÖLER HOF

FLÜSTERN HÖREN:

 

HOFGEFLÜSTER

 

Wir haben versucht,

es für euch einzufangen,

um euch einen

exquisiten, aber eigentlich

unbeschreiblichen Vorgeschmack

auf unsere Zeit

am Pitschöler

zu bieten.

ABER:

 

HINTER`M HORIZONT

GEHT’S ERST RICHTIG LOS !

 

Das flüstern Euch :

 

Aron, Hanna, Heiko, Johanna, Josi, Mareike, TomTom und Tobi

 

 

 

Adresse des Pitschöler Hofes, die;

 

Schönblickweg 11

I-39056 Welschnofen

Südtirol / Italien

 

 

Almöi, der;

Der bärtige Bergbewohner hat einen eigenbrötlerischen liebenswerten Charakter. Er verbringt seinen Sommer auf der Alm in Gesellschaft von Ziegen, Kühen und Schafen. Der Förster vom Silberwald besucht ihn bisweilen. Heutige Zeitgenossen begegnen ihm selten, es sei denn, man sieht ihn im Fernsehen für Süsses werben.

 

Aron, der;

Besucht nun zum zweiten Mal als Leiter den Hof und lebt bereits mit einer Legende, die nicht immer nur Freude, sondern gelegentlich auch Bürde ist. In Erinnerung geblieben ist vielen Teilnehmern der letzten Freizeit mit Aron seine historische Niederlage im Burgenspiel an der Moser Alm. Wie es einem echten Mann gebührt, hat er sich in diesem Jahr entschlossen, wieder einmal mitzufahren und Revanche zu fordern. Für die Grumis ist Aron mit seinen Ressorts als Sanitäter und Azubi im Bauchladen, unter Hannas Anleitung, immer ansprechbar. Damit die Freizeit einen erfolgreichen Verlauf nehmen kann, wird er außerdem im Hintergrund als Mann der Tat die Logistik betreuen.

 

Ausrüstung, die;

Aus jahrzehntelanger Erfahrung aus Freizeiten auf dem Pitschöler Hof empfehlen wir, sich eher früher als später Gedanken darüber zu machen, was man zum Leben braucht:

 

 

Ausrüstungsliste, die;

 

 

Ausrüstungsgegenstand:

 

mitgenommen:

 

retour:

 

Unterwäsche,

 

 

 

 

 

Socken/Strümpfe

 

 

 

 

 

kurze/lange Hosen,

 

 

 

 

 

Badehose/ -anzug/ -kappe

 

 

 

 

 

Blusen,  

 

 

 

 

 

Hemden,               

 

 

 

 

 

T-Shirts,                

 

 

 

 

 

Pullover (mindestens  einen wollig-warmen),

 

 

 

 

 

Jacken,  

 

 

 

 

 

Schuhe/Sportschuhe,

 

 

 

 

 

Schuhputzzeug,

 

 

 

 

 

Schlafsack,           

 

 

 

 

 

Betttuch,               

 

 

 

 

 

Schlaf-/Jogginganzug,

 

 

 

 

 

Waschzeug (biologisch abbaubar),

 

 

 

 

 

Waschlappen,

 

 

 

 

 

Zahnbürste/ -pasta

 

 

 

 

 

Handtücher,         

 

 

 

 

 

Taschentücher,

 

 

 

 

 

Regenzeug,          

 

 

 

 

 

dicke Socken,

 

 

 

 

 

Bergschuhe oder Geld zum Kauf

 

 

 

 

 

Wasserflasche,

 

 

 

 

 

Isomatte,               

 

 

 

 

 

Rucksack,  wenn vorhanden,

 

 

 

 

 

Regenzeug,          

 

 

 

 

 

Sonnencreme,

 

 

 

 

 

Sonnenhut,          

 

 

 

 

 

evtl. Sonnenbrille,

 

 

 

 

 

Musikinstrumente,

 

 

 

 

 

Gesellschaftsspiele,

 

 

 

               

 

Reiselektüre         

 

 

 

 

 

evtl. Taschenlampe,

 

 

 

 

 

Reiseproviant und

 

 

 

 

 

internationaler Krankenschein,

 

 

 

 

 

einen gültigen Personal- oder Kinderausweis

 

 

 

 

 

und        

 

 

 

 

 

 

und

 

 

 

 

 

 

Bauchladen, der;

erfreut auch heute noch Grumi, Leiter und Toni in gleicher Weise. Die Kultur der Dumping Preise hat in den letzten Jahren ebenso wenig gelitten, wie der Mut, Perversionen einzukaufen. Als Renner des Sortiments hat sich Schoki erwiesen, während man mit Vivil garantiert den Ladenhüter einkauft. Aber das Unternehmen Bauchladen expandiert. Öffnete doch unter Joes Regie erstmals ein Bauchladen auf der Latemarspitze. Auch der Servicecharakter des Bauchladens ist stark ausgebaut worden... Man schrieb das Jahr 1994: Küche um 4.15 des Morgens (!), drei Leiter erklären sich gegenseitig die Welt. Plötzlich ein leises, höfliches Klopfen an der Küchentür. Ein „Herein” aus der Küche. Andre T., damals noch Grumi, öffnete die Tür und fragte:” Macht der Bauchladen bald auf?” Verwunderung. Keine Reaktion aus der Küche. Darauf Andre: „Ich habe Hunger.” Wer also noch keine T-Aktie besitzt, hat die Möglichkeit, sich an der offenen „Bauchladenbörse“ zu beteiligen, die Nachfrage bestimmt das Angebot und den Preis!

 

Berg, der;

Der Berg ruft. Ja, er kann wirklich rufen! Wenn der Ruf stark genug ist, erreicht uns sein Verlangen den Gipfel zu erklimmen auch im fernen Paderborn. So muss man einfach losgehen, auch wenn der Weg beschwerlich ist und man selber eher faul. Aber der Berg ruft und so gibt es kein Halten, bis man auf der Gipfelspitze angekommen ist und auf Poppekanzel oder dem Latemar steht. Aber es ist fast genauso toll, auf dem Klo zu sitzen und sich die Berge von unten anzugucken.

 
 

 

 

 

 

 

 


Bus, der;

Kurzform von Omnibus, eine etwas langgezogene Version eines Automobils mit 50 Sitzplätzen und einem Fahrersitz. Ein Bus dient zur Beförderung von Personen im öffentlichen Nahverkehr oder, wie in unserem Falle, als Überlandbus von Paderborn zum Pitschöler Hof. Es empfiehlt sich, den Abfahrtsplänen und Ankunftszeiten mehr als einen Blick zu widmen:

 

 

Abfahrt der Pitschöler-Freizeit :

14. August 2002 um  21 Uhr auf dem Parkplatz Rathenaustraße

(gegenüber dem Bahnhof)

 

Ankunft der Pitschöler-Freizeit in Paderborn:

30. August 2002 gegen 21 Uhr  Parkplatz Rathenaustraße

 

Ob wir gut angekommen sind, die genaue Ankunft in Paderborn, oder was sonst noch so abgeht, kann man bei Familie Freund erfahren (Telefon: 05254 / 13154). Täglich zwischen 18 und 20 Uhr.

 

Chaos, das;

Tritt unweigerlich in einer Freizeit auf, und ist stets für eine Überraschung gut. Zuerst herrscht ein großes Tohuwabohu auf dem Pitschöler, aber mit der Zeit sortiert sich das ganze drunter und drüber und nimmt teilweise liebenswerten bis ätzenden Charakter an. Die Methode der Chaosforschung ist dabei der Versuch, gemeinsam Sinn in die Sache.

 

Dieter, der;

kommt vom Nachbarhof und kennt die Freizeiten, seit er als Kuhhirte die Herde immer am Pitschöler vorbei trieb. Mittlerweile ist er auf seinem Hof selbst sein Juniorchef. Wie informierte Kreise wissen, sausen im die Heustapel und Erdbeeren um die Ohren und er hat mächtig viel zu tun.  Wenn er dann nach einem lieben langen Tagewerk auf dem Schönblickweg nach Hause gondelt, macht er beim Pitschöler bisweilen einen kleinen Boxenaufenthalt. Der kann auch länger oder später werden. Gilt wegen seiner guten Laune als echter Südtiroler & Charmeur.

 

Doko, das;

Kurzform für Doppelkopf. Es ist ein traditionelles Kartenspiel für die Zocker in der KSJ und am Pitschöler. Die Nächte werden zu Tagen gemacht oder umgekehrt, und wer es noch nicht kann, der erhält einen Schnellkurs:

Herz 10 = Dulle, dann alle Damen, Buben, Karos......

 

Dolomiten, die;

Mächtiges Gebirgsmassiv in Südtirol, an dessen Fuße der Pitschöler liegt. Bestehend aus Calcium-Magnesiumcarbonat (dem sogenannten Dolomit). Auf dem höchsten Gipfel der Dolomiten, der Marmolata, befindet sich ein Rehabilitationsgletscher für in die Jahre gekommene Yetis. In diesen Gefilden hält sich auch der Aberglaube: Reinhold Messner gebe es wirklich, eisern fest.

Nähere Informationen beim Fremdenverkehrsverein in Bozen.

 

Dreieck, das;

Eigentlich eine geometrische Bezeichnung aus der Mathematik, die wir in den Sommerferien aber in den Schulen gelassen haben. Nein, in unserem Fall handelt es sich um die Weggabelung zwischen Moseralm und Meierei-Pitschöler, die seit alters her Dreieck genannt wird. Hier muss man scheiden, kommt aber auch an.

Dusche, die;

Wird vom Pitschöler Hof gesprochen, so werden liebend gerne Anekdoten von den Duschenabenteuern erzählt, da die Dusche die wichtigste Institution nach einer schweißtreibenden Wanderung am Pitschi ist. Aus diesem Grund wird die Duschanlage penibel sauber gehalten und wird morgens, nachmittags und abends gründlich gesäubert. Die Dusche selber befindet sich vor dem Haus, neben der Waschstelle und spuckt zu manchem Grumi- und Leiterschrecken oftmals  viel zu kaltes Wasser aus. Halt, das ist nicht ganz richtig: Wenn nämlich die Sonne auf den Pitschi scheint, so wird das Wasser, welches sich gerade im Schlauch befindet, auf angenehme 30 Grad C. aufgeheizt, so  dass die ersten zwei Duschwilligen eine warme Portion Wasser abbekommen. Will man demnach eine warme Dusche haben, so muss man halt nur schneller als alle anderen sein oder zu zeitlich günstigen Zeiten duschen (s. Kochteam, das). Aus diesem Grund hat sich auch dem Pitschi ein Duschensport entwickelt, bei dem nach einer anstrengenden Wanderung noch einmal die letzten Kraftreserven aktiviert werden, um bloß eher als sein Nachbar an der Waschstelle anzukommen.

Dies ist ein Aufruf an alle Duschenrenner: Mal ehrlich, was gibt es besseres als sich nach der Wanderung den Staub vom Körper zu waschen und sich die pure Erfrischung in Form einer kalten Dusche zu holen???

Ist man aber erst einmal unter der Dusche, so kann man sich ganz entspannt dem Motto hingeben: „ Hier wage ich es, ich selbst zu sein und nicht der Mensch, den du haben willst.”

 

Eggental, das;

Dieses wunderschöne landstypische Tal muss man einfach gesehen und erlebt haben. Es gehört zu einer Pitschöler Freizeit dazu, genauso wie die alltägliche Morgenrunde mit dem anschließenden Frühstück. Das Tal liegt vor der bekannten `Karer-Pass-Straße` und bereitet selbst den Busfahrern alljährlich große Freude. Doch diese können die außergewöhnliche Landschaft nicht in dem Maße genießen, wie wir Insassen es tun. Beim Passieren scheint die Felswand ebenso greifbar nah wie zur anderen Seite der Eggebach. Man empfiehlt allerdings einige Brechtüten in der Tasche zu haben, da einem trotz aller landschaftlichen Bewunderung und Schönheit mal übel werden kann.

 

 Essen, das;

wird von den Köchen liebevoll zubereitet und verschwindet meist hastig in den Bäuchen von hungrigen Leitern und Grumis. Ab und zu sollte man aber nicht vergessen, den Köchen ein liebes Lächeln zu zuwerfen, um sich für das delikate Essen zu bedanken (und nicht etwa, um das nächste Mal eine noch größere Portion zu bekommen). Als Betthupferl kann man sich dann noch zusätzlich am Bauchladen verköstigen. 

                                                     

Freizeit, die;

Doppeldeutig schillernder Begriff, der eine angebotsfreie Zeit (Muße, Ruhe, Faulenzen,...) und ein Grenzgebiet zur Langeweile umschreibt. Andererseits ein Wort für eine zwei/dreiwöchige Expedition durch Raum (Berge) und Zeit (Sommer).

                

            

Geld, das;

Für die Freizeiten haben wir bei der

Bank für Kirche und Caritas im Erzbistum Paderborn (BLZ: 472 603 07)

ein Konto eingerichtet:

 

KSJ Stadtgruppe Paderborn

Stichwort: Südtirol 2002

Kto.: 17 351 802

245 € plus 25 € Taschengeld

 

Wir bitten Sie, die Teilnahmebeiträge umgehend zu überweisen.

Bitte geben Sie Ihren Namen und das Stichwort deutlich an.

 

Gipfelschokolade, die;

Der Gipfel des Bergwanderns ist sicherlich der Augenblick der höchsten Genüsse, wenn man ruhig ins Tal herunterblickt, winzige Häuser und Menschen nur erahnen kann, den Wind und die Sonne auf der Haut spürt. Wer kann in solchen Momenten der zartesten Versuchung da noch widerstehen?

 

Grumis, die;

Alexandra, Anja, Angelique, Annika, Barbara, Cornelia, Flo, Florian, Helena, Jasmin, Jenny, Justin, Lars, Lena, Matthias, Max, Melanie, Nadine, Stephan, Teresa, Thomas, Tim, Wademar

 

… geben der Freizeit erst den richtigen Pfiff. Sie lassen die Leiter nach ihrer Pfeife tanzen und riskieren dabei einen derben Anpfiff. Bis zum Abpfiff bleibt allerdings die Frage offen, wer aus dem letzten Loch pfeift und wer wem Flötentöne beibringt.

 

Grumipforte, die;

So nennt man das Küchenfenster Richtung Hörner und Klo. Da dem gemeinen Grumi der Zugang zur Küche meist verwehrt bleibt, ist sie die Nabelschnur zwischen Team und Grumis. Bei den Grumis ist die Grumipforte deshalb so beliebt, weil sich dort allerlei lautstarke Neuigkeiten aus Top-Secret LeiterInnen-Runden erfahren lassen, die die Küche eigentlich nicht verlassen sollten. LeiterInnen lieben die Grumipforte, weil man nachts schnell hindurchschlüpfen kann, um den Weg zum Klo exorbitant zu verkürzen.

 

Gute-Nacht-Geschichte, die:

Von morgens früh - für Morgenmuffel viel zu zeitig - bis kurz vor Mitternacht, stürzen unzählige Eindrücke und Einfälle auf einem zu. Die Gedanken wirbeln in den Köpfen umher, verdrehen sie. Um Ruhe zu finden, lassen manche Schäfchen übern Zaun zu hüpfen, gefolgt von ganzen Schafherden. Und wie viel schöner ist es doch, sich auf dem Dachboden lang auszustrecken, das Licht zu löschen und sich eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen zu lassen. Sanft in den Schlaf hinüber zu gleiten, dem Platschen der Regentropfen zu lauschen (gelegentlich) oder ein halblautes Schnarchen von links (öfter).

 

Hanna, die;

Ist diejenige von uns, die man wohl am ehesten als Südtirolerin bezeichnen kann, da ihre Verwandtschaft, d.h. ihr Bruder, schon in Tirol wohnt und das gar nicht mal weit vom Pitschöler Hof entfernt. Sie ist  19 Jahre jung und besucht ab Herbst die Helene-Weber-Schule, um eine Ausbildung zur Erzieherin zu absolvieren. Auf dem Pitschi vertritt sie die Aufgaben Sanitäter und wird dem mittelständischen Unternehmen namens „Bauchladen“ als Managerin vorstehen. Somit, wann immer ihr ein Problem habt, Hanna hilft in jeder Lebenslage.

                                                 

 

Hof, der;

Die Zauberformel, die die KSJ-Stadtgruppe Paderborn zusammenhält, besteht aus einem einzigen, schlichten Wort: Pitschöler. Wie es nun einmal bei magischen Dingen ist, lassen sie sich schlecht in Worte fassen. Am einfachsten ist noch zu erklären, dass der Pitschöler ein urgemütlicher Bergbauernhof in den Südtiroler Dolomiten ist, der eingebettet von den Gebirgszügen des Latemar und des Rosengartens das Ziel von KSJ-Freizeiten seit nun fast 25 Jahren in den Sommerferien ist. Begonnen hat alles damit, dass Josef Kröger, seines Zeichens Gruppenkaplan und Religionslehrer am Reismann, mit dem Pitschöler-Toni wettete und gewann. Beide können (oder wollen) sich nicht mehr an den Wettgegenstand erinnern. Aber seitdem fährt die KSJ zum Pitschöler.

 

Handy, das;

Es ist ratsam, keine Handies mit zum Pitschöler zu nehmen, da in den letzten Jahren in der Umgebung immer wieder ein herumstreunender Fuchs und Tiger gesehen wurden. Laut Berichten von Toni soll es bereits vorgekommen sein, dass Touristen oder auch Besucher vom Pitschöler, die mit einem Handy telefonierten, von den beiden Tieren währenddessen angefallen wurden. Es wird daher vermutet, dass dieses Mittel zur mobilen Kommunikation bei den Tieren eine Allergische Reaktion hervorruft, die schließlich zu diesen Angriffen auf Menschen führen. Ausgenommen von solchen Angriffen der beiden Tiere sind erfahrungsgemäß Toni und sein Bruder Peter, die ein Heimrecht aufweisen können, sowie die Leiterinnen der Freizeit, da diese dem Fuchs und dem Tiger nicht selten als „Maulstopfer“ dienen.

 

Hugo, die Nummero I bis IV,

hat einen dicken Bauch, weil er eigentlich eine ordinäre Thermokanne ist. Wenn er ordentlich gefüllt wird, ist vornehmlich heiß dampfender Kaffee drin. Hugo I hatte eine Hasenscharte und wurde aussortiert. Hugo II ereilte ein ähnlich trauriges Schicksal. Hugo III wurde von der Köchin von der Tischkante gestoßen und dabei irreparabel verletzt. Ob dies Totschlag, fahrlässige Tötung oder Mord war, darüber entscheidet der Pitschöler-Gerichtshof demnächst.

 

Indiaka, das;

Ein spaßiges Spiel, indem die Hände zu Federballschlägern werden, um den altindianischen „Großen Federball“ durch die Luft zu wirbeln und in der gegnerischen Hälfte wie beim Volleyball auf dem Boden möglichst dekorativ zu platzieren. Im Stadion „Bella Vista - Schönblickweg“ finden unter Beteiligung der weltbesten WettkämpferInnen die Pitschi-Champion-Chips '02 statt. Dies ist ein Platz für hoffnungsvolle Träumer, die auch einmal den heißbegehrten Pott in den Händen halten wollen.

 

Interesse, das;

Entscheidend für das Gelingen unserer Freizeit. Die Wünsche pflegen - ähnlich wie zu Weihnachten - in Erfüllung zu gehen. Da gibt es dann die supertolle Neigungsgruppe, auf die man schon sein ganzes Leben gewartet hat und klasse Angebote wie Spülen oder Klo putzen.

 

Johanna, die;

Verstärkt in letzter Sekunde unser Leitungsteam und bekommt damit schon mal ’ne Menge Pluspunkte in Spontaneität. Pitschöler-Erfahrung hat sie in unzähligen Grumijahren gemacht und beim Bekochen einer der 1998er Freizeiten. Mit ihren Fertigkeiten an der Gitarre wird sie, wie auf dem Foto, hoffentlich auch in der Freizeit am Lagerfeuer oder sonst wo ordentlich für Stimmung sorgen. Ressort Kult ist somit vorprogrammiert und als angehende Krankenschwester ebenso der Sani-Job.

 

Josi, der;

bereichert nun im zwölften Jahr als –mittlerweile studierter- Pädagoge die Freizeiten mit seinem Charme und seiner Begabung, Ruhe in jeder Lebenslage auszustrahlen. Als passionierter und stets gut informierter Käufer von Wanderkleidung und –zubehör ist er für jede Wanderung professioneller gerüstet als Reinhold Messner in seinen besten Tagen. Nach jahrelangem Durchtesten der verschiedensten Ressorts (Mädchenkümmerer, Meiereibesucher, Grillmeister, Profi-Heu-Wender) hat er sich dieses Jahr als OBI-Kenner für die Ressorts „Haus und Hof“  und Material entschieden und ist Geschäftsführer des Bauchladens, außerdem zuständig für die Anleitung und Unterweisung der Auszubildenden!

 

Knalltüte, die;

Kommt zwar gelegentlich Knall auf Fall, sollte aber keinesfalls mit einem Destruktionstrieb seiner Verursacher gleichgesetzt werden. Vielmehr handelt es sich bei dieser Wortkonstruktion um die legendäre Paderborner Stadtgruppenzeitung der KSJ. Im Redaktionsteam munkelt man schon erwartungsvoll von möglichem Nachwuchs. Interessierte jedenfalls sind dort immer gern willkommen.

 

Kochteam, das;

Damit es nicht jeden Tag „Ravioli metallica” oder sonstigen Fraß aus der Dose gibt, fahren natürlich wie jedes Jahr wieder Köche mit. Man bedenke nur mal das entstehende Chaos, wenn  nach einer langen Tageswanderung sich nicht der süße Duft von brützelndem Essen von der Küche auf die anderen Räumlichkeiten ausbreiten würde!


 

 

KSJ, die;

Kein Südtiroler Jugendreisebüro (KSJ), wie einige Lästermäuler KSJ übersetzen, sondern ein konkurrenzlos sinnvoller Jugendverband, der eben einzig, nicht artig ist. Der seit fast 25 Jahren Freizeiten auf den Pitschöler Hof schickt, der mit der Knalltüte eine aufmüpfige amüsante Stadtgruppenzeitung sein Eigen nennt, und am Freitag nach dem Elternabend, zwei Plakatwände direkt an der Papamobilrennstrecke mit der Forderung nach Frauenpriestertum an und Ausmalt. Kurz gesagt: in der KSJ existieren viele wahrlich witzige Wesen, Unwesen treibend, die die Welt auf den Kopf stellen und Horizonte überspringen...

 

Kontaktadresse, die;

Hier kann man erfahren, wie die Freizeit in Südtirol angekommen ist.

Während der Freizeit haben sie hier die Möglichkeit stets zwischen 18 und 20 Uhr zu erfahren, wie sich das Gruppen- und Freizeitleben in Südtirol gestaltet. Über die ungefähre Zeit bei der Rückkehr der Freizeit können sie sich am 30. August ab 18 Uhr ebenfalls informieren.

 

Familie Freund Tel: 0 52 54/ 13 15 4

 

Küchenkabinett, das;

tagt nachts in der Küche des Pitschölers. Die handverlesene Teilnehmerliste besteht zur frühen Morgenstunde aus jenen hartgesottenen Elementen, die des Redens über Laurin und seiner Welt nicht müde werden und sich verpflichtet fühlen, den Sumpf der alkoholischen Getränke höchst selbst staubtrocken zu legen. Wurde in den Achtzigern noch engagiert über Friedenspolitik gestritten, so ist die Generation der Neuziger eher pragmatischer und fällen ihren eigenen Doppelbeschluss. Wie das „Atomwaffenfreie Zone” Schild am Karerpass zu entwenden. Kurzer Tip: Kreuzschlitz.

 

Kult, der;

Kult ist in der KSJ die etwas ketzerische Kurzformel für die „religiösen Elemente“: Messen, Morgen- und Abendrunden, Agapefeiern, oder einfach nur nette Liederabende (am Lagerfeuer?).

Die KSJ ist ein Ort, wo man die Möglichkeit hat, mit anderen den Glauben zu leben und dies nicht in stark vorgeschriebener Form sondern frei und offen für Experimente. Das heißt nicht, dass man als Leiter oder Grumi unbedingt furchtbar gläubig sein muss. Ganz im Gegenteil. Die kritische Sicht von „glauben” und Kirche ist wichtig. Aber in der Freizeit sollte man doch die Bereitschaft mitbringen, sich auf Kultelemente einzulassen und sie nicht von vornherein abzulehnen.

 

Latemar, der;

Der Gebirgszug lässt sich ausgezeichnet vom Balkon oder Klo anschauen. Besonders beeindruckend erscheint er im Abendrot und bei Vollmond. Wahrlich ein Naturschauspiel, das seines Gleichen sucht.

Das Latemar hat zwei Gipfel, wobei witzigerweise die östliche Spitze zwar höher ist, die westliche aber das Privileg des Gipfelkreuzes besitzt. Dort in 2798 Meter Höhe endet die Königsetappe jeder Pitschölerfreizeit.

 

Lutz’ens Peter, der;

ist der jüngste Bruder von Toni. Manche Küchenbesucher behaupten allerdings, dass Peter nur der Zweitjüngste sei, weil er den Schalk im Nacken habe. Wie Toni ist auch er ein genialer Mechaniker. Weil er seinem Bruder aber nicht Konkurrenz machen wollte, verdient er sich seine Brötchen in der nahe gelegenen Provinzhauptstadt Bozen bei einem avantgardistischen Automobilkonzern.  „Nichts bewegt sie so wie ein Citroën.“

Unter der Motorhaube seines Turbovehikels steckt ein Autopilot. Immer wenn dieser aktiviert wird, kennt der Citroën die Route zum Pitschöler oder Pizza-Hermann von selbst.  So kann er seinen Bruder bei der notwendigen Beaufsichtigung der Leiterei unterstützen.

 

Mareike, die;

Jubiläum: Vor zehn Jahren war sie das erste Mal am Pitschöler Hof. Damals noch als Grumi, dieses Mal als Leiterin, die besonders durch ihr musikalisches Talent die Liederabende bereichern wird. In der Freizeit zeichnet sie sich für die Taschengeldausgabe an die Grumis gemeinsam mit Tobi verantwortlich  und wird vor allem mit Hilfe ihres Werkzeugkoffers die Freizeit auf Vordermann bringen. Nach der Freizeit gönnt sie sich eine kurze Auszeit und besucht die Kängurus auf dem fünften Kontinent.

 

MdPs, die

frei übersetzt: Mitglieder des Pitschölerparlaments. Das sind alle Grumis. Die Jungparlamentarier versuchen eine Pitschölerpräsidentin samt Präsidenten und Vize ins Amt zu katapultieren, um in der LeiterInnenrunde ureigenste Grumiinteressen durchzusetzen. Wenn die Grumis clever sind, wird der kleine demokratische Finger der Pitschölerverfassung als revolutionäre Hand gedeutet. Nach der Erstürmung der Küche, wird der LeiterInnenpöbel ins Exil (in die Meierei?) geschickt. Besonders flegelhafte LeiterInnen werden der Guillotine übergeben. Anleitung siehe Revolutionsbuch.

 

Miniwanderfreizeit, die;

Für 2 oder 3 Tage mal etwas anderes als den Hof sehen. Mit Rucksack, Zelt, Schlafsack, Isomatte und Verpflegung tapern wir mit einigen fitten und fröhlichen Grumis durch das Latemar- oder Rosengartengebiet und erleben die Natur auf eine andere angenehme Art und Weise.

 

Musik, die;

Mit Musik geht alles besser. Bringt ruhig eure Instrumente mit, zwecks Gründung einer intergalaktischen Hofband zur musikalischen Untermalung der Sensationen und Schauspiele rund um den Pitschöler Hof. Alles, was kleiner als ein Klavier und größer als eine Triangel ist, läßt sich nach Südtirol transportieren.

 

Neigungsgruppe, die;

hat nichts mit, wie in Bergen öfter vorkommenden Phänomenen wie Steigung und Gefälle zu tun, sondern mit Spiel, Spaß & Spannung: Bumerang - Bau, Batiken, Theater, Doko sind nur einige Beispiele dieses Genres. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

 

Olala - Erlebnis, das;

lässt sich leider nicht in Worte fassen oder schon jetzt vorhersagen, jedenfalls wird es durch und in der Freizeit geprägt. Deshalb: Abwarten und Tee trinken.

 

Phantasie, die;

ist das Wichtigste überhaupt. Läßt sich aus einer phantastischen Freizeit nicht wegdenken. Scheinbar grenzenlos sind ihre Möglichkeiten, es sei denn, die Nachtruhe lässt sie vorübergehend einschlafen.

 

Pitschöler-Welt, die;

Warum KSJ’lerInnen fast ein Vierteljahrhundert Sommer für Sommer auf den Pitschöler fahren und warum KSJ-Leitungsteams die Freizeiten organisieren, lässt sich vielleicht so auf eine kurze Antwort bringen. Frei  nach dem Motto: es wird immer komplizierter, einfach zu leben! Uns geht es schlicht darum, mit den Grumis auf dem Pitschöler „einfach zu leben“.

- Leben auf einem Bergbauernhof bedeutet, auf die Natur ganz anders angewiesen zu sein, vielleicht auch den Naturgewalten viel näher ausgeliefert zu sein, als wir Stadtbewohner / Flachlandtiroler denken. So wunderten sich die Leute immer wieder, dass nach Gewittern der Strom ausfiel.

- Leben auf dem Pitschöler macht aber auch deutlich, wie überflüssig manche alltäglichen Gewohnheiten in punkto Konsum und Luxus plötzlich sein können. So existiert am Hof kein Fernseher, keine Mikrowelle kein Computer.


- Andererseits „entdecken“ Grumis so eigene kreative Kräfte. So hat es einen Kunstwettbewerb gegeben, wo vier Kleingruppen „Loeb“ gestalten sollten. (Sie wissen nicht, wer oder was `Loeb` ist? Die LeiterInnen übrigens auch nicht.) Zwei Mobiles, eine rauchende Puppe und ein in Müllsäcken, Rasierschaum und Alu gewandeter Grumi als Ergebnis zeigte, dass wenn sie herausgefordert werden, Grumis mit ihrer Phantasie spielen / wuchern können.

- Damit ist das letzte Stichwort für die Ziele und Hintergründe der Freizeit gefallen: eigenverantwortliches Handeln. Dahinter steckt einerseits der Versuch nicht hierarchisch, autoritär oder pädagogisierend den Grumis zu begegnen, sondern partnerschaftlich. So mussten die LeiterInnen ebenso spülen, fegen, das Klo putzen wie die Grumis. Andererseits haben wir ihnen möglichst Spielraum gelassen, selbst das Hofleben zu regeln.

Die Frage nach dem Nutzen der Freizeit? Natürlich ist nach drei Wochen Pitschöler keine ökologisch - alternative Wende zu erwarten. Aber die Grumis haben bemerkt, dass es sich auch anders leben läßt. Die LeiterInnen übrigens auch. Aber was am meisten zählt: wir haben unheimlich viel Spaß miteinander gehabt.

 

Quelle, die;

Quellen gibt es in Südtirol überall und Gott sei Dank sind sie noch nicht von der weltweiten Umweltverschmutzung erfaßt, so dass wir auf allen Bergtouren uns an jeder Quelle laben können.

 

Raseldaseldöh, der/die/das;

ist irgendwo auf dem Hof versteckt und wer es innerhalb der ersten achtundvierzig Stunden entdeckt und er/sie/es dem Leitungsteam übergibt - tot oder lebendig - kassiert das Kopfgeld. Teilnehmen kann jeder, der glaubt eine Spürnase zu besitzen. Das Leitungsteam ist dabei ausgenommen.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Jeglicher Bestechungsversuch wird vor einem ordentlichen Gesicht zur Anklage gestellt.

 

Ressort, das;

wird immer wieder fälschlicherweise mit „Ressourcen“ verwechselt. Die Ressorts sind die speziellen Aufgaben, die jeder aus dem Leitungsteam hat. Als da wären:

Bauchladen: Verantwortlich für das leibliche Wohl der Grumis ausserhalb der Essenszeiten.

Finanzen: Verantwortlich fürs Geld und alles was damit zusammenhängt.

Sani: Verantwortlich für Gesundheit & Krankheit. Jedes Wehwehchen wird gebührend beachtet!

Haus & Hof: Verantwortlich für kleinere Reparaturen jeder Art.

Kult: siehe Kult !

Müll: Verantwortlich für Mülltrennung und Entsorgung. Dazu gibt’s dann auch noch eine Einführung !

Mat: Verantwortlich für das Material, welches normalerweise im Materialraum verweilt. Für die Ausgabe von Spielen, Papier etc. sind die Mat-LeiterInnen Eure Ansprechpartner !

 

Rosengarten, der;

Damit ist nicht etwa des Nachbarn sorgsam gehegtes Blumenbeet gemeint, sondern der Ort eines Fluches. Vor langer, langer zeit soll unter den Dolomitenfelsen ein Zwergenkönig namens Laurin regiert haben. Der verguckte sich dann in die Tochter von Dietrich von Bern und verschleppte sie. Der Brautraub blieb natürlich nicht unbemerkt und Dietrich bekam einen Tip doch mal beim Rosengarten vorbeizuschauen. Es kam dann zu einem Showdown unter der Rotwand und nachdem Laurin seinen magischen Gürtel verloren hatte, hatte er nichts mehr zu bestellen, so dass er gefangen genommen werden konnte. Als er sich das letzte Mal umschaute und den Rosengarten leuchten sah, verfluchte er die Berge und sprach: Weder am Tage, noch in der Nacht, sollten sie jemals wieder leuchten. Glücklicherweise vergaß er in seinem Zorn die Dämmerung, so dass wir noch heute das Alpenglühen in vollen Zügen genießen können, was kein Märchen ist, trotzdem aber sagenhaft.

 

Sahnehäubchen, das;

alles andere als bittere Pillen, denn sie versüßen das Leben, sind aber nicht im Bauchladen käuflich zu erwerben und bleiben bis zum günstigsten Moment in der Freizeit ein wohlgehütetes Geheimnis.

 

Senf, der löwensenfige (u. von Joe empfohlene);

Dieser merkwürdige mittelscharfe Senf ist zum Fenster rausgeschmissenes Geld, weil er keine Tränen in die Augen treibt, wenn man ihn nicht gerade daumendick auf Würstel, Grünkernfrikadellen oder Stinkekäse schmiert. Deshalb empfehle ich: den guten Löwensenf „extra krass“.

Ansonsten soll ich – sagt Tobi – meinen Senf & Segen zur Freizeit dazugeben. Mache ich natürlich gerne, weil ich einige der schönsten Stunden in der Küche, auf der Raucherbank oder auf dem Dachboden  erlebt habe

Auf dem Pitschöler habt ihr die Chance, wunderbare Entdeckungen (Ä wie die Welt von oben aussieht oder Gott tagtäglich auf uns runterguckt“) und Erfindungen (ÄPopenquetsche“),  Spekulationsgewinne (Ä „Bauchladen-Discountpreise auf dem östlichen Latemargipfel“) zu machen.  Nutzt die Chance, mitten in der Natur, jenseits des Konsumterrors und eurer Alltagswelt in der Freizeit euch selbst auf die Spur zu kommen.  Gilt auch für die hochlöbliche Leiterei.

Als Uraltleiter & als Bundesleiter meine ich ja, dass Grumis Mitverantwortung für die Freizeit haben und auch bekommen müssen.  Mich verschlägt es dieses Jahr ins Wattenmeer und Ijsselmeer, wo fast 5oo KSJ’lerInnen bei der Summersail’o2 auf zwanzig Segelschiffen durch Wind & Wetter kreuzen und die holländischen Hoheitsgewässer unsicher machen. Das funktioniert nur, wenn alle bei Wendemanövern anpacken, die Segel hochzuzieh’n oder klar Schiff machen. Diesen gleichen Teamspirit wünsche ich euch.

 

Seraphim Pümpel, der;

Inzwischen in Ehren pensionierter Schuhmachermeister. Er hatte seine Werkstatt an der alten Brennerstraße. Weil er auf so einen klangvollen Namen hörte, nennen schon Generationen von Grumis und Leitern den ehemaligen Kräutergarten hinter dem Pitschöler „Seraphim Pümpel“. Vor einem eindrucksvollen Naturpanorama lassen sich dort Lagerfeuer, Gottesdienste und vieles mehr feiern.

 

Spülen, das;

ist seit Urzeiten nicht nur ein Grumijob, sondern auch der Prüfstein, wie partnerschaftlich und solidarisch sich die LeiterInnen gegenüber den Grumis verhalten. Auf dem Pitschöler gilt nicht: vom Tellerwäscher- zur Leiterei. Stattdessen lautet das althergebrachte Erfolgsrezept: Wer Teller dreckig macht, macht sie auch sauber! Dies gilt übrigens für alle Dienste. 

 

Südtirol, das;

Wehe dem, der einen Südtiroler einen Italiener nennt. Den holt der böse Watz, weil Südtirol früher zum Habsburger Reich gehört hat und nach dem ersten Weltkrieg als Kriegsbeute den Italienern zugesprochen wurde, ohne dass die Südtiroler Bevölkerung gefragt wurde. In den sechziger Jahren haben sich einige als Befreiungskämpfer gefühlt, bomben geschmissen und Strommasten gesprengt. Heutzutage vertragen sich im Großen und Ganzen die 60% Deutschen und die latinische Minderheit von ca. 2% mit den restlichen Italienern. Übrigens: Am Karerpass verläuft die Sprach- und Provinzgrenze und beginnt die atomwaffenfreie Zone.

 

Tabasco, das & Sambal Oelek, das & Pep(p)eroni, die:

Wurden auf dem Pitschöler Hof häufig eingesetzt, um herauszufinden, wer die schärfste Zunge auf dem Hof hat. Den Grumirekord hält ein gewisser Hagen H., der einen ganzen Löffel Tabasco ohne mit der Wimper zu zucken, schluckte. Über Neben- und Nachwirkungen ist im Anschluß nichts an die Öffentlichkeit gedrungen. Joe tränkte 1994 eine an sich, nicht üble Pizzasauce derartig mit Tabasco, dass die überraschende, aber ungewollte Effekte auf die Krankheitsfälle der Freizeit hatte. Befreit die Atemwege, fördert die Verdauung.

 

Tagesleitung, die;

haben zwei LeiterInnen und moderieren kreuz und quer durch den Tag und sollen nach eigenem Ermessen unmißverständlich den Tagesablauf auf dem Tagesplan schriftlich fixieren. Sie wirken sowohl als PlanwirtschaftlerInnen wie auch als ChaosforscherInnen.

 

Theater, das;

Gibt es auch in der Freizeit. Ansonsten ist Theater ein Freiraum, um machen zu können, was man will, und dann zu behaupten, es sei Kunst.

 

Tobi, der;

Behauptet, dass man seinen Corsa immer fahren kann, auch wenn ihm der linke Außenspiegel fehlt. In die Annalen des Pitschöler Hofes trug er sich mit einem einstündigen Einsatz als „Schwester Tobi“ ein, den er mit Bravour meisterte. Der Informatikstudent ist die gute Seele des Teams, der immer für alles und jeden ein offenes Ohr hat.  So kommt es auch nicht von ungefähr, dass er sich über die Jahre hinweg als Teamkümmerer qualifiziert und bewährt hat. Sein Lieblingsbuch ist übrigens „Alles, was ich im Leben wirklich brauche, habe ich von Star Trek gelernt“ von Dave Marinaccio. Dieses Jahr  gestaltet er die Ressorts Haus&Hof, Material und Finanzen.

 

Tomtom, der;

Hat ein merkwürdiges Verhältnis zu Tieren, nur so ist zu erklären, dass er regelmäßig auf seine „Ziege“ einschlägt. Er ist der Nachbar von Tobi und Aron und wohnt somit in einer bevorzugten Wohngegend Paderborns. Neben Aron ist er der zweite Logistiker, der im Hintergrund die Fäden zieht. Als kulturell interessierter Elektrotechniker ist er auch für das Ressort „Kult“ verantwortlich.

 

 

Toni Lutz, der;

Besitzer eines der schönsten Bergbauernhöfe und wie die Sage zu berichten weiß, der Wettpate von Josef Kröger. Seitdem seine Tante gestorben war, bewirtschaftete Toni den Hof allein.

Das Leben eines Junggesellen zu beschreiben, ist nicht leicht. Im Winter räumt er mit seinem stärksten Trecker Schnee oder sitzt in einem Lifthäuschen und schaut zu, wie die Touristen versuchen, Ski zu fahren. Sommertags findet man ihn mit seinen Brüdern bei der Heuernte. Außerdem wartet er die Geräte bei der freiwilligen Feuerwehr. Das kommt nicht von ungefähr, denn Toni ist ein technisches Genie - das behaupten die Experten, die sich auf diesem Gebiet auskennen. Aber vielleicht streichen wir das alles und begnügen uns damit, zu schreiben, dass Toni einer der liebenswertesten Menschen ist und es faustdick hinter den Ohren hat. Und das ist keineswegs übertrieben. Aber das werdet ihr selbst merken, wenn ihr ihn kennenlernt.

 

Verantwortung, die;

tragen nicht nur die Leiter, sondern ist Sache aller vernünftigen Menschen. Je rücksichtsvoller wir miteinander umgehen, desto gelungener wird die Freizeit. Das gilt nicht nur für das Lostreten und Schmeißen von Steinen im Gebirge, sondern auch für das Vordrängeln beim Bauchladen. Merke: Der eine trage des anderen Last. (aus der Bergpredigt, gilt übrigens auch für Leiter!)

 

Wandern, das / Touren, die;

Berge gelten nicht nur als Kloattraktion oder als wild in der Gegend herumliegende Gesteinsmassen. So richtig versteht man ihren Sinn und ihre Faszination erst, wenn uns die Welt zu Füßen liegt, wenn wir den Blick weit in die Ferne schweifen lassen können, den Weitblick in vollen Zügen auskosten können. Natürlich ist es anstrengend, aber wir werden die Touren variieren und Alternativen anbieten, damit Wandercracks, Freunde der Gemütlichkeit und Gipfelstürmer gleichermaßen Spaß haben.

 

Weitblick, der;

In der Bergregion, besonders von Gipfeln, möglich. Immerhin heißt der Weg, an dem der Pitschöler Hof liegt, nicht umsonst Schönblickweg und wurde schon von kaiserlichen, bürgerlichen sowie proletarischen Schaulustigen besichtigt.

 

Welschnofen, das;

eine einmalige Chance, zu Beginn der Freizeit Luft der Zivilisation zu schnuppern, besondere Höhepunkte bietet das Schuhgeschäft, wo man günstig Wanderschuhe bekommt, und die Eisdiele, in der sie spätestens nach einer halben Stunde die gesamte Freizeit versammelt.

 

X-Chronos:

Sprich Kronos. Auch wenn man das Wort aus dem Griechischen übersetzt, bleibt es geheimnisvoll:

Zeit, die; kann man sich vertreiben, verstreichen lassen, vergeuden, nutzen, haben, sich lassen, nehmen, und das alles drei Wochen lang auf dem Pitschöler Hof.

 

Yeti, der;

Der Südtiroler, Bergsteiger und Schriftsteller Reinhold Messner hat nach dem Genuß eines achtfach gezogenen Yogi Tees einige Fastbegegnungen mit dem Schneemenschen aus dem Tibet, der ihm riet, statt im Himalaja lieber Exkursionen ins Eskimoland oder die Sahara zu machen. Wer sich auf die Yetijagd begibt, kann davon erzählen...

 

Ziel, das der Freizeit;

Ein Ziel vor Augen hat wohl jeder, und aus diesem Grunde lassen wir Euch und uns die Freiheit, dies, jeder für sich, in Angriff zu nehmen.

 

Zulage, die: Adressen der Leiter/innen

 


 

Mareike Block

Altenaustraße 10

33178 Nordborchen

05251/398388

 

Hanna Walter

Im Lichtenfelde 72

33100 Paderborn

05251/61222

 

Heiko Bauer

Personstr. 45

33102 Paderborn

05251/871159

 

Thomas Eisenbach

Lauensteinweg 7

33100 Paderborn

05251/142596

 

Aron Völler

Lange Wenne 22

33100 Paderborn

05251/8728830

 

Josef Romanski

Borchener Str. 79

33098 Paderborn

05251/ 71416

 

Tobias Deimeke

Sattyweg 2b

33100 Paderborn

05251/543051

 

Johanna Schlünz

Sellinghusener Str. 44

33100 Paderborn

05252/51118